Corona

Witten: SPD und Grüne fordern Konzept für Intensivbetten

Die Frakionen der Grünen und SPD in Witten fordern die Stadtverwaltung in einem ausführlichen Antrag auf, weitere Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie einzuleiten.

Die Frakionen der Grünen und SPD in Witten fordern die Stadtverwaltung in einem ausführlichen Antrag auf, weitere Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie einzuleiten.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Witten.  Wegen der gestiegenen Infektionszahlen fordern SPD und Grünen in Witten ein klares Konzept für Intensivbetten. Was steht noch in ihrem Antrag?

Die Fraktionen von SPD und Grünen in Witten fordern in einem Antrag an Bürgermeister Lars König weitere entlastende Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise. Besonders sollen die Konzepte für die Krankenhäuser erweitert werden.

Ein Vorschlag: Gemeinsam mit den Wittener Kliniken soll ein Schwellenwert der Intensivkapazitäten vereinbart werden, ab dem ein Versorgungsrisiko für Patienten zu vermuten sei. In diesem Zusammenhang sprechen die Fraktionen davon, eine Strategie zu entwickeln, wie die Intensivkapazitäten entlastet werden können. Weiterhin heißt es in dem Antrag, dass geprüft werden solle, inwieweit auch Studierende in Notlagen in den Krankenhäusern aushelfen können.

Kita- und Schulbetrieb in Witten soll angepasst werden

Auch der Kita- und Schulbetrieb soll nach Ansicht von SPD und Grünen angepasst werden . Die Stadt müsse die Schulen bei der Suche nach Räumen für Klassenteilungen unterstützen – oder aber auch digitale Endgeräte für das Lernen aus der Distanz organisieren. Zudem soll Eltern, die Probleme mit der technischen Einrichtung dieser Geräte haben, zum Beispiel beim Zugang zu Online-Plattformen geholfen werden.

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Weiterhin wird die Verwaltung gebeten, Menschen Hilfe anzubieten, die aufgrund der Corona-Pandemie vermehrt häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Vorgeschlagen wird zum Beispiel ein runder Tisch, an dem Hilfs- und Beratungsangebote diskutiert werden.

Beratungsangebote soll es auch für Unternehmen geben

Beraten werden sollen auch Unternehmen, insbesondere Kleinunternehmer und Freiberufler. Die Fraktionen schlagen vor, auf den Internetseiten der Wirtschaftsförderung einen Überblick von Links zu erstellen, damit die Betroffenen sich schnell über Hilfsangebote informieren können. Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, in welcher Form die Wirtschaftsförderung persönliche Beratung zu diesen Themen leisten kann.

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