Gesundheit

Witten: Klinik informiert am Telefon über Palliativmedizin

Privatdozent Dr. David Scholten vom Marien-Hospital Witten beantwortet am 27. Oktober Fragen rund ums Thema Palliativmedizin. 

Privatdozent Dr. David Scholten vom Marien-Hospital Witten beantwortet am 27. Oktober Fragen rund ums Thema Palliativmedizin. 

Foto: Marien-Hospital

Witten.  Das Wort Palliativmedizin macht vielen Angst. Diese ist unbegründet, sagen Ärzte des Marien-Hospitals Witten und laden zur Telefonaktion ein.

Palliativmedizin ist viel mehr als Sterbemedizin, sagen Ärzte des Marien-Hospitals Witten. Dass man vor einer palliativen Versorgung keine Angst haben muss, darüber klären zwei Mediziner der Klinik am Dienstag (27.10) von 16 bis 18 Uhr im Rahmen einer Telefonaktion auf.

Die Fragen von Anrufern werden von Privatdozent Dr. David Scholten, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Pneumologie, und Dr. Stephan Schulz, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Schmerz- und Intensivmedizin, beantwortet. Sie erklären Interessierten, was Palliativmedizin ausmacht. Denn die Ärzte erleben immer wieder, dass für viele Menschen Palliativmedizin untrennbar mit dem baldigen Lebensende oder dem Abschied von einem Menschen verbunden ist.

Palliativ-Experte aus Witten: „Unser Ziel ist es, aufzuklären, Angst zu nehmen“

„Unser Ziel ist es, aufzuklären, Angst zu nehmen und offene Fragen zu beantworten“, sagt Mediziner David Scholten. Menschen mit chronischen, nicht heilbaren Erkrankungen oder Tumorleiden benötigten häufig eine besondere medizinische Betreuung. Die Ärzte sprechen während der Telefonaktion auch über Patientenverfügungen. Denn eine solche Verfügung könne dazu beitragen, Patienten und Angehörige bei der Frage zu entlasten, ob und welche Behandlung sich ein Mensch gewünscht hätte, wenn dieser sich selbst nicht mehr äußern kann. Anrufer erfahren am 27. Oktober auch, was eine Patientenverfügung genau regelt.

Palliativmedizin sei auch viel mehr als eine reine Medikamentengabe zur Schmerzlinderung, betont Mediziner Scholten. „Wir arbeiten mit unserer Versorgung zum Beispiel auch daran, schwer erkrankte Menschen körperlich so zu stabilisieren, dass sie nach Hause entlassen werden können oder Anschlusstherapien wieder möglich sind.“ Während der Telefonaktion wird auch erläutert, wie der Übergang von einer stationären zu einer ambulanten Versorgung gelingt. Außerdem wird das Angebot des Palliativnetzes Witten vorgestellt.

Die Palliativ-Experten des Marien-Hospitals sind am 27. Oktober von 16 bis 18 Uhr zu erreichen unter der Rufnummer 02302/173 38 08.

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