Politik

Witten: Junge Union im Kreis wählt Bundestagskandidaten

Hartmut Ziebs – hier auf der Bahnhofstraße in Witten – geht als Bundestagskandidat für die CDU ins Rennen.  

Hartmut Ziebs – hier auf der Bahnhofstraße in Witten – geht als Bundestagskandidat für die CDU ins Rennen.  

Foto: Julia Mayweg

Witten/EN-Kreis.  Die Junge Union im Kreis unterstützt Hartmut Ziebs bei seiner Kandidatur. Der 61-Jährige will 2021 – auch für Witten – in den Bundestag einziehen.

Die Junge Union (JU) Ennepe-Ruhr hat in ihrer digitalen Kreisvorstandssitzung Hartmut Ziebs einstimmig zum Bundestagskandidaten gewählt. Er tritt als Nachfolger des Hattingers Ralf Brauksiepe für die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten an. Zuvor hatte sich der 61-jährige Zimmermann und Diplom-Ingenieur den jungen Politikern vorgestellt.

Ziebs führte zuletzt sein Familienunternehmen im Gerüstbau, in dem er schon lange Zeit arbeitet. Seit seiner Jugend engagiert er sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr. Zwischen 2002 und 2015 war er Bezirksbrandmeister der Bezirksregierung Arnsberg und von 2016 bis 2019 Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Im Jahr 2019 wurde er sogar zum Vizepräsidenten des Weltfeuerwehrverbandes gewählt.

Gebürtiger Schwelmer ist schon lange in der CDU beheimatet

Politisch ist der gebürtige Schwelmer schon lange in der CDU beheimatet und gewann bei der diesjährigen Kommunalwahl ein Direktmandat für den Schwelmer Stadtrat. Schon vor einiger Zeit äußerte er den Wunsch, für die CDU im Ennepe-Ruhr-Kreis als Bundestagskandidat ins Rennen zu gehen.

„Hartmut Ziebs hat die richtige Mischung aus ehrenamtlicher, politischer, beruflicher und unternehmerischer Erfahrung“, betonte der JU-Kreisvorsitzende Benedikt Pernack nach der Wahl. Der Ennepe-Ruhr-Kreis könne von der langjährigen Erfahrung in parteiübergreifender Arbeit im politischen Berlin profitieren, ist sich die JU sicher. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Jessica Citrich ergänzte: „Ziebs ist nicht das typische Politikerklischee. Zusammen mit dem, was er aus seinem beeindruckenden Lebenslauf mitbringt, ist er eine große Bereicherung für den Ennepe-Ruhr-Kreis und die Bundespolitik.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben