WAZ-Medizinforum

WAZ-Medizinforum stellt Therapie gegen Rückenschmerzen vor

An der Volkskrankheit Rückenschmerzen leiden Millionen Deutsche. Beim  WAZ-Medizinforum im Wittener EvK werden Möglichkeiten der multimodalen Schmerztherapie vorgestellt.

An der Volkskrankheit Rückenschmerzen leiden Millionen Deutsche. Beim WAZ-Medizinforum im Wittener EvK werden Möglichkeiten der multimodalen Schmerztherapie vorgestellt.

Foto: Arno Burgi / dpa

Witten.  Am 6. November beschäftigt sich das WAZ-Medizinforum in Witten mit der Volkskrankheit Rückenschmerzen und der multimodalen Schmerztherapie.

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„Gemeinsam gegen den Rückenschmerz“ lautet das Thema des nächsten WAZ-Medizinforums am Mittwoch, 6. November, im Evangelischen Krankenhaus (EvK). Das EvK bietet gemeinsam mit niedergelassenen Kooperationspartnern ein in Witten einmaliges interdisziplinäres Behandlungskonzept für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen an.

Über die Schmerztherapie bei chronischen Rückenschmerzen sprechen am 6. November ab 17.30 Uhr Dr. Michael Luka, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am EvK, spricht über die Ursachen von Rückenschmerzen. Dr. Thomas Meister, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am EvK, stellt die medikamentöse Schmerztherapie vor. Die weiteren Referenten sind Dr. Peter Koch aus der Gemeinschaftspraxis Orthopädie-Unfallchirurgie sowie Linus Paelke, Bereichsleitung Physiotherapie, der aktive Therapieformen vorstellt.

Ein interdisziplinäres Team steht den Betroffenen zur Seite

Die Multimodale Schmerztherapie setzt dort ein, wo eine ambulante Behandlung nicht mehr weiterhilft. Ein interdisziplinäres Team aus Schmerztherapeuten, Orthopäden, Psychologen und Physiotherapeuten steht den Betroffenen über einen längeren Zeitraum mit einem gemeinsamen Konzept zur Seite.

Die Therapie bezieht Körper, Geist und Verhalten ein und hilft den Patienten, Strategien für mehr Lebensqualität zu entwickeln. Die stationäre Therapie im Ev. Krankenhaus dauert sieben bis zehn Tage. Sie umfasst neben der orthopädischen und medikamentösen Behandlung eine psychologische Betreuung sowie Krankengymnastik. Die medikamentöse Schmerztherapie unterstützt den Patienten auf dem Weg zur Mobilisation und erleichtert es ihm, an den aktivierenden Maßnahmen teilzunehmen.

Behandlung wird von Krankenkassen übernommen

Die Anschlussbehandlung erfolgt ambulant. Die Multimodale Schmerztherapie wird von den Krankenkassen übernommen, wenn eine einfache Schmerzbehandlung erfolglos war. Ziel ist immer, eine Operation zu vermeiden.

Wer Interesse am Thema hat, kann sich zum kostenlosen Medizinforum, das von Jürgen Augstein-Peschel moderiert wird, ab sofort anmelden. Die Platzzahl ist begrenzt: 0201/804 8058. Treffpunkt ist am 6. November um 17.30 Uhr die Kapelle (1. OG) des Evangelischen Krankenhauses an der Pferdebachstraße 27.

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