Verkehr

Warum entlang der A 43 zurzeit Gittergerüste stehen

Entlang der Autobahn A 43 stehen zurzeit diese Stützgerüste. Sie sind ein Schutz, wenn die Stromleitungen saniert werden. Hier die Anschlussstelle Witten-Herbede.

Entlang der Autobahn A 43 stehen zurzeit diese Stützgerüste. Sie sind ein Schutz, wenn die Stromleitungen saniert werden. Hier die Anschlussstelle Witten-Herbede.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Witten.  Hohe Gittergerüste säumen derzeit die Autobahn 43 bei Witten. Was ist der Grund? Es hat mit Netzbetreiber Amprion und Hochspannung zu tun.

Wer zurzeit auf der A 43 an Witten vorbeifährt, wird sich wundern. An drei Stellen stehen links und rechts der Autobahn etwa acht Meter hohe, frei stehende Gittergerüste. Was soll das sein? Des Rätsels Lösung: Die Gerüste sind eine Schutzmaßnahme. Denn an Hochspannungsmasten sollen Seile ausgetauscht werden.

In den nächsten Wochen will Netzbetreiber Amprion die Stahlseile an den Hochspannungsmasten erneuern. Die Leitung kreuzt allerdings an drei Stellen die A 43. Wenn dort die neuen Seile angebracht werden, lässt die Bezirksregierung Arnsberg die A 43 sogar durch die Autobahnpolizei sperren. „Das wird aber dann passieren, wenn am wenigsten Verkehr herrscht. Also nachts, so dass es kaum jemandem auffällt“, so Sprecher Christoph Söbbeler von der Bezirksregierung Arnsberg. Zurzeit liefen die aufwändigen Vorarbeiten.

Stromtrasse kreuzt A 43 an der Anschlussstelle Witten-Herbede

Die Stromtrasse kreuzt die A 43 unter anderem an der Anschlussstelle Witten-Herbede. Dort haben Gerüstbauer bereits mehrere Wände aus Metallstangen aufgebaut. Zwischen ihnen werden noch Netze gezogen. Mit diesem Unterbau soll verhindert werden, dass Stromkabel den Boden berühren. An einer Stelle sei der Austausch der Kabel schon erfolgt, so Söbbeler. Die Baustellen sollen bis Oktober erledigt sein.

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