Amnestie

Waffengesetz-Änderung: Polizei sammelt illegale Waffen ein

Illegale Waffen sammelt die Polizei Bochum ein. Für dessen Besitzer gelte eine temporäre Amnestie.

Foto: Michael Kleinrensing

Illegale Waffen sammelt die Polizei Bochum ein. Für dessen Besitzer gelte eine temporäre Amnestie. Foto: Michael Kleinrensing

Witten/Bochum.   Die Polizei Bochum – auch für Witten und Herne zuständig – weist auf eine Waffengesetz-Änderung hin. Besitzern illegaler Waffen winkt Amnestie.

Die auch für Witten und Herne zuständige Polizei Bochum weist auf geplante Änderungen des Waffengesetzes hin: Nicht mehr ausreichend sind dann ihren Angaben zufolge Waffenschränke der „Sicherheitsstufe A und B nach VDMA 24992“ (Stand Mai 1995).

Trotzdem müssen sich die meisten Besitzer keine neuen Behälter anschaffen. Für sie gilt eine Besitzstandswahrung, wenn bislang alles den Regeln entsprach.

Erlaubnisfreie Waffen in verschlossenem Behältnis aufbewahren

Anders verhält es sich, wenn Waffen den Besitzer wechseln, etwa in Erbfällen, oder neu erworben werden. Erlaubnisfreie Waffen oder Munition sind dann mindestens in einem „verschlossenen Behältnis“ aufzubewahren.

Für erlaubnispflichtige Munition braucht man einen Stahlblechbehälter. Hier gelten ganz bestimmte Auflagen, ebenso für die Aufbewahrung von Lang- und Kurzwaffen samt Munition.

Eine Art Amnestie für Besitzer illegaler Waffen

Außerdem gibt es eine Art Amnestie für Besitzer illegaler Waffen und Munition. Sie bleiben straffrei, wenn sie alles innerhalb von zwölf Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes abgeben.

Das ist möglich bei der Abteilung ZA 12 der Polizei in Bochum, Gebäude 3, Uhlandstr. 31, di, mi, fr 9-12, außerdem mittwochs von 13-16 Uhr.

>>> INFO: Amnestie im Jahr 2009

  • Im Jahr 2009 hatte es zuletzt eine derartige Amnestie gegeben.
  • Rund 1000 Bürger nutzten damals die Amnestie.
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