Vandalismus

Vandalen zerstören Scheinwerfer an Burgruine Hardenstein

Viel Kraft muss es gekostet haben, das Panzerglas des Schweinwerfers an der Burgruine Hardenstein zu zerstören.

Foto: Radke

Viel Kraft muss es gekostet haben, das Panzerglas des Schweinwerfers an der Burgruine Hardenstein zu zerstören.

Witten.   Unbekannte haben einen Bodenscheinwerfer an der Ruine Hardenstein mutwillig zerstört. Der Vorsitzender der Burgfreunde erstattete Anzeige.

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Wieder einmal haben Vandalen an der Burgruine Hardenstein zugeschlagen. „Ein Bodenscheinwerfer an der westlichen Grundmauer ist vollständig zerstört“, beklagt Hans Dieter Radtke, Vorsitzender der Burgfreunde. Bei einem zweiten sei die Abdeckung beschädigt, der Scheinwerfer aber noch funktionstüchtig. „Wir haben jetzt Anzeige gegen Unbekannt erstattet“, so Radke. Er vermutet Kinder oder Jugendliche hinter der Tat.

Erst im Herbst 2017 hatten die Stadtwerke die acht neuen Scheinwerfer installiert und in Betrieb genommen, nachdem deren Vorgänger nach und nach zerstört worden waren.

Panzerglas mit faustgroßem Stein zerschlagen

Mit einem faustgroßen Stein aus den nahegelegenen Bahngleisen hätten die unbekannten Täter nun das Panzerglas des Scheinwerfers zertrümmert, berichtet Radke. „Da muss man schon richtig arbeiten, um das kaputt zu bekommen“, zeigt sich der Burgfreund fassungslos.

Nun sollen die Aufzeichnungen der Videoüberwachung, die rund um die Uhr läuft, ausgewertet werden. Beim letzten Kontrollbesuch an der Burg am vergangenen Samstag seien noch alle acht Leuchten intakt gewesen, berichtet Radke.

Fehlende Wertschätzung

Der erste Vorsitzende der Burgfreunde, die sich um den Erhalt der Ruine kümmern, hofft, dass die Zerstörung des Scheinwerfers dieses Mal ein Einzelfall bleibt. „Sonst werden wir irgendwann alle außer Betrieb nehmen müssen.“ Er appelliert vor allem auch an Eltern, ihren Kindern Wertschätzung für das historische Denkmal nahe zu bringen. „Burg Hardenstein ist keine Spielburg.“ Als solche würde sie aber zu oft genutzt.

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