Kommentar

Unerklärliche Schieflage

Redaktionsleiter Jürgen Augstein-Peschel kommentiert die Krise bei PZW.

Redaktionsleiter Jürgen Augstein-Peschel kommentiert die Krise bei PZW.

Foto: WAZ

Die Auftragsbücher sind angeblich voll, trotzdem hat PZW Insolvenz angemeldet. Was ist da nur schief gelaufen?

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Jahrelang herrschte bei PZW (früher Galladé) Ruhe. Der Familie Uhe war es gelungen, den traditionellen Automobilzulieferer, der 2010 unter zuletzt italienischer Führung vor die Wand gefahren worden war, aus der In-solvenz heraus neu aufzubauen. Umsatz, Personal, mit allem ging es bergauf. Um so unbegreiflicher, warum nun – mitten in der boomenden Konjunktur – der Hevener Betrieb derart in Schieflage gerät.

Einmal keine Löhne pünktlich gezahlt und schon insolvent? War dieser Schritt wirklich erforderlich? Nun, bei 250 Mann kommen schnell viele tausend Euro zusammen. Wichtig ist, dass die Menschen jetzt ihr Geld kriegen und dass es weitergeht. Allerdings will ein neuer Investor erst einmal gefunden sein. Bis dahin bleibt es eine Zitterpartie. Viele ehemalige Galladé-Leute – heute bei PZW – dürften sich mit Grausen erinnern.

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