Kommentar

Unbeschwerter Buden-Bummel wäre in Witten unmöglich gewesen

Redakteurin Jutta Bublies kommentiert die Absage des Weihnachtsmarktes in Witten.

Redakteurin Jutta Bublies kommentiert die Absage des Weihnachtsmarktes in Witten.

Foto: WAZ

Witten.  Auch der Weihnachtsmarkt in Witten fällt aus. Das ist bitter für die Schausteller. Doch ein Markt-Besuch in Coronazeiten hat wenig Gemütliches.

Wie schön wäre es gewesen, wenn man dieses schwierige Jahr mit einem Weihnachtsmarkt hätte ausklingen lassen können. Doch angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen wäre ein unbeschwerter Buden-Bummel sowieso nicht möglich gewesen. Kontrollierte Ein- und Ausgänge, Maskenpflicht vor den Ständen, keine Eisbahn auf dem Rathausplatz, kein Glühwein-Treffen in geselliger Runde. Alles, was einen Markt wirklich gemütlich macht, ist in diesen Zeiten nicht ohne Gefahr möglich.

Ganz bitter ist die Absage für die Schausteller in Witten

Keine Frage: Ganz bitter ist die Absage für die Schausteller. Als Selbstständige haben sie ein Katastrophenjahr hinter sich. Jetzt fällt auch noch das wichtige Weihnachtsgeschäft aus. Und wer weiß, wie es 2021 weitergeht. Man möchte mit denen, die anderen in normalen Zeiten schöne Stunden bereiten, nicht tauschen.

Vielleicht bekommt das Stadtmarketing ja noch etwas für die Kinder hin. Die traditionellen Weihnachtsbuden mit Puppen und anderen Figuren für die ganz Kleinen könnte man doch ohne Probleme in der City aufstellen. Damit zumindest die Knirpse etwas zum Staunen haben. Hier gibt es mehr Artikel, Bilder und Videos aus Witten

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