Beschwerden

Ständiger Warnton des Krans am Wittener Rathaus stört Bürger

Der Warnton des Baukrans nervt die Anwohner.

Der Warnton des Baukrans nervt die Anwohner.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Der ständige Warnton des Krans am Rathaus nervt die Anwohner. Er hat offenbar noch „Kinderkrankheiten“. Aber jetzt könnte sich etwas tun.

Beschwerden gibt es über den lauten Warnton des großen Baukrans am Rathaus. Die Warnsirene, die an ein Martinshorn erinnert, ertönt zum Teil minütlich und ist weithin zu hören. Anwohner und Geschäftsleute fühlen sich gestört. Bauleiter Peter Müller von der Firma Kemper, Steiner & Partner bedauert die Lärmbelästigung. Er erklärt, dass das Alarmsignal immer dann Vorschrift sei, wenn der Kran an- oder ausgeschaltet wird, also wenn er sich unter Last dreht. Das schreibe der Arbeitsschutz so vor.

Allerdings gebe es derzeit mehrere Fehlermeldungen

Allerdings gebe es derzeit mehrere Fehlermeldungen. Der Grund: Die Funksteuerung, die vom Mitarbeiter im Innenhof betätigt werde, dringe offenbar nicht durch die dicken Mauern des Südflügels, der gerade saniert wird. Auch die Höhe des Krans mache Probleme beim Funkempfang. „Der Kran ist nagelneu, das sind noch Kinderkrankheiten“, so Müller. Damit die geheilt werden können, kommt noch in dieser Woche ein Fachmann aus Euskirchen, der sich das Problem mit dem Kran anschauen und die Fehler beseitigen soll, damit wirklich nur noch beim Drehen gewarnt wird. Müller: „Dann können wir auch klären, ob der Alarmton vielleicht leiser gestellt werden kann.“

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