Flut

Stadtwerke Witten richten Hilfsfonds für Hochwasseropfer ein

Unzählige Keller liefen bei dem Starkregen in Witten voll, wie hier beim Bundes-Verlag in Bommern.

Unzählige Keller liefen bei dem Starkregen in Witten voll, wie hier beim Bundes-Verlag in Bommern.

Foto: Bundes-Verlag

Witten.  Wenn in voll gelaufenen Kellern in Witten Trockengeräte heiß laufen, erhöht sich der Stromverbrauch. Wie die Stadtwerke Kunden entgegenkommen.

Mit einem Hilfsfonds in Höhe von 20.000 Euro unterstützen die Stadtwerke Witten Kundinnen und Kunden, deren Keller, Haus oder Wohnung bei dem Hochwasser vollgelaufen ist.

Ihnen werden Kosten ersetzt, die durch einen erhöhten Stromverbrauch entstehen, wenn Trockengeräte im Einsatz sind. Die Stadtwerke zahlen Betroffenen jeweils 200 Euro pauschal. Das entspreche der durchschnittlichen Erhöhung des Jahresverbrauchs in solchen Fällen, so Sprecher Mathias Kukla.

Stadtwerke Witten: Wir wollen ein Zeichen der Solidarität mit den Hochwasseropfern setzen

„Wir wollen ein Zeichen der Solidarität mit den Hochwasserwasseropfern setzen und betroffenen Kunden unkompliziert helfen, wieder schnell in die Normalität zurückzufinden“, sagt Markus Borgiel, Hauptabteilungsleiter für Vertrieb und Beschaffung.

Für eine schnelle, unbürokratische Hilfe werden Name, Adresse, Kundennummer, Telefonnummer und der Nachweis benötigt, dass Bautrockner aufgestellt wurden.

Wer den Hilfsfonds der Stadtwerke nutzten will: E-Mail bitte an hochwasser2021@stadtwerke-witten.de. Die Hilfszahlung wird Kunden im Rahmen der nächsten Jahresendabrechnung erstattet.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Witten

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben