Soziales

Stadt Witten lässt Schultoiletten sanieren

Viele Schultoiletten gelten als sanierungsbedürftig. (Symbolfoto)

Viele Schultoiletten gelten als sanierungsbedürftig. (Symbolfoto)

Foto: Heinrich Jung

witten.   Geld aus dem Landesprogramm „Gute Schule“ werden in diesem Jahr in Witten vor allem in die Sanierung von Schulklos investiert. Wo zum Beispiel?

Das Programm „Gute Schule“ kommt langsam in Witten an. 1,5 Millionen Euro fließen in diesem Jahr, hauptsächlich in die Sanierung von Schultoiletten.

Gerade die Grundschulen werden davon profitieren, aber auch weiterführende Schulen wie das Ruhr-Gymnasium. Aktuell ist laut städtischem Gebäudemanagement die Grundschule in Vormholz an der Reihe. Auch der Offene Ganztag der Breddeschule im Haus der Jugend bekommt neue bzw. sanierte Toiletten – um drei Beispiele zu nennen.

Hardenstein einer der größten Sanierungsfälle

Darüberhinaus fließen aus dem Unterhaltungsbudget von 4,5 Millionen Euro für alle städtischen Gebäude rund zwei Drittel in die Schulen, wie Amtsleiter Klaus Böde gestern auf Anfrage mitteilte. 100 000 Euro kostet zum Beispiel die Reparatur eines undichten Flachdachs an der Hardenstein-Gesamtschule, die zu den größten Sorgenkindern zählt. Um die Schule Baujahr 1976 komplett zu sanieren und zukunftsfähig zu machen, bräuchte es nach Meinung von Experten um die 20 Millionen Euro. Viel dürfte nun von der weiteren Schulentwicklungsplanung abhängen.

Bekanntlich hat sich die Politik auf eine dritte Gesamtschule verständigt (Otto Schott), gleichzeitig aber auch eine vorläufige Bestandsgarantie für Hardenstein abgegeben. Ein Sanierungskonzept ist aber noch nicht beschlossene Sache. Der Bedarf steht außer Frage, wie die SPD Herbede jetzt einmal mehr bei einer Ortsbesichtigung feststellte.

Mitglieder der SPD waren „sprachlos“

Ortsvereinsvorsitzende Gabi Günzel und Fraktionschef Dr. Uwe Rath waren „in jeder Hinsicht sprachlos“, wie es in einer Mitteilung heißt. „Was sie am Gebäude, in den Fluren sowie Klassen- und Sanitärräumen zu sehen bekamen, bedurfte eigentlich keiner genauen Beschreibung.“ Hardenstein stehe ganz oben auf der Prioritätenliste,so Rath. Aktuell erarbeitet das Gebäudemanagement mit der Schule Konzepte, wie die Fachräume dort weiter betrieben werden können.

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