Kommentar

Stadt kann es sich nicht leisten, Tipps in Wind zu schlagen

WAZ-Redakteur Jürgen Augstein-Peschel kommentiert.

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Witten.   Wenn auswärtige Prüfer der Stadt Witten kluge Spartipps geben, kann das nerven. Trotzdem kann der Blick von außen hilfreich sein. Ein Kommentar.

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Natürlich nervt es, wenn auswärtige Prüfer durch die Verwaltung fegen, um dann kluge Spartipps nach Aktenlage zu geben. Als hätten Verwaltung und Politik in den vergangenen Jahren nicht schon jeden Stein umgedreht. Trotzdem: Der Schuldenberg ist viel zu hoch, als dass es sich Witten leisten könnte, gut gemeinte Hinweise und Beratungsangebote in den Wind zu schlagen.

Ein Sparkommissar ordnet an, die Gemeindeprüfungsanstalt empfiehlt nur. Natürlich ist das Einsparpotenzial an vielen Stellen ausgereizt und natürlich braucht es den großen Wurf aus Berlin, um die Gemeindefinanzen wieder in Ordnung zu bringen.

Trotzdem gibt es ja vielleicht doch noch die ein oder andere Stellschraube, an der sich vor Ort drehen lässt. Der Blick von außen kann da nur hilfreich sein.

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