Leuchtturmprojekte

Ruhrtal-Städte wie Witten übergeben Studie für Gartenschau

Dsa Café del Sol liegt direkt am Mühlengraben – und trotzdem hat man von dort keinen direkten Zugang zur Ruhr. Aus  Fördergeldern für die Gartenschau 2027 könnte Witten ein solches Projekt stemmen.

Dsa Café del Sol liegt direkt am Mühlengraben – und trotzdem hat man von dort keinen direkten Zugang zur Ruhr. Aus Fördergeldern für die Gartenschau 2027 könnte Witten ein solches Projekt stemmen.

Foto: Café del Sol

witten.   Die Internationale Gartenschau 2027 könnte eine einmalige Chance für Städte wie Witten sein, den Zugang von der City zur Ruhr zu verbessern.

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Die vier Ruhrstädte Witten, Hattingen, Herdecke und Wetter haben dem Regionalverband Ruhr (RVR) ihr Konzept für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA) überreicht. Dabei will das Mittlere Ruhrtal mit einer „Perlenkette“ an Projekten glänzen, die die Flusslandschaft noch attraktiver machen.

Witten will dabei den Zugang von der Innenstadt zur Ruhr verbessern, gerade im Bereich Mühlengraben und mit einer ansprechenden Eingangssituation an der Nachtigallbrücke. Außerdem soll der Ortskern von Herbede besser an den Stausee angebunden und die Überquerung der Ruhr an der engen Lakebrücke verbessert werden.

Umsetzung von Projektideen kostet 54 Millionen Euro

Seit 2017 haben die Städte gemeinsam Projektideen für insgesamt 54 Millionen Euro entwickelt. Mit dem Landrat übergaben jetzt die Wittener Bürgermeisterin und ihre Amtskollegen die Studie an die Beigeordnete für Umwelt beim RVR, Nina Frense. „Das Ruhrtal ist ein bedeutender Wirtschafts- und Lebensraum im Ruhrgebiet,“ sagte sie. „Diesen touristisch weiterzuentwickeln, ökologisch aufzuwerten und als Wohnstandort noch attraktiver zu machen, ist ein wichtiger Baustein der regionalweiten Ausrichtung der IGA Metropole Ruhr 2027.“

Wittens Baurat Stefan Rommelfanger erklärte: „In Witten liegt unser Hauptaugenmerk darauf, die Ruhr und das Ruhrtal für die Bevölkerung als Erlebnisraum deutlicher wahrnehmbar zu machen.“

Revier erhielt Zuschlag für IGA Ende 2016

Der RVR bereitete im Frühjahr 2016 gemeinsam mit der Emschergenossenschaft die IGA-Bewerbung vor. Ende 2016 erhielt das Ruhrgebiet den Zuschlag der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr von den 53 Kommunen und vier Kreisen, dem Land NRW und der regionalen Wirtschaft.

Das regionale Konzept „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ soll in den Prozess der IGA 2027 eingebracht werden und das „Mittlere Ruhrtal“ von der touristischen Anziehungskraft dieser Internationalen Veranstaltung profitieren.

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