Rechte und linke Demonstranten prügeln sich im Zug nach Witten

Witten.   Die Anreise verlief friedlich, am Ende gab’s doch noch eine Keilerei: Zu einer Schlägerei zwischen 20 rechten und zehn linken Demonstranten ist es am Samstagabend gegen halb 8 Uhr im RE4 nach Ende der verschiedenen Kundgebungen in Dortmund gekommen. So meldet es die Polizei. Verletzt wurde dabei nach jetzigem Ermittlungsstand niemand.

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Die Anreise verlief friedlich, am Ende gab’s doch noch eine Keilerei: Zu einer Schlägerei zwischen 20 rechten und zehn linken Demonstranten ist es am Samstagabend gegen halb 8 Uhr im RE4 nach Ende der verschiedenen Kundgebungen in Dortmund gekommen. So meldet es die Polizei. Verletzt wurde dabei nach jetzigem Ermittlungsstand niemand.

Das Sicherheitspersonal der Bahn, das mit im Zug unterwegs war, machte Meldung und rief die Polizei zu Hilfe. Am Wittener Hauptbahnhof wurde der Zug, der Richtung Aachen unterwegs war, gestoppt – auch, weil ein bislang Unbekannter die Notbremse gezogen hatte. In Witten stand dann bereits ein Großaufgebot der Polizei – auch aus Bochum und Witten – parat. Die Beamten waren mit mehreren Einsatzwagen vor Ort, eine genaue Zahl der Einsatzkräfte wird nicht bekannt gegeben.

Die Polizei beendete die Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Gruppen und nahm der Personalien der Beteiligten auf. Insgesamt leitete die Bundespolizei während des Einsatzes gegen 45 Tatverdächtige Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs und gegen zwei weitere Personen Verfahren wegen Beleidigung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz ein.

Alle Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Sie konnten sich auf den Heimweg machen. Allerdings in getrennten Gruppen und mit einem anderen Zug: Der RE4 hatte seine Fahrt planmäßig fortgesetzt.

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