Kommentar

Prioritäten falsch gesetzt

Ein Kommentar von Britta Bingmann zum Kinder- und Jugendparlament.

Ein Kommentar von Britta Bingmann zum Kinder- und Jugendparlament.

Foto: WAZ

Witten.  Keine Vertreter fürs Wittener Kinder- und Jugendparlament? Das kann doch nicht sein. Die Schulen sind jetzt in der Pflicht. Das Kijupa aber auch.

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Man kann es wirklich nicht begreifen. Da haben die Schulen in Witten ein wirklich wirksames Instrument in der Hand, um ihren Kindern Demokratie und Mitwirkung erfahrbar zu machen – und die Hälfte von ihnen nutzt es nicht. Woran liegt das?

Ist ihnen der Verwaltungsaufwand für die Wahlen zum Kinder- und Jugendparlament zu groß, wie sein Sprecher vermutet? Das wäre traurig. Denn das hieße, dass die Prioritäten falsch gesetzt werden. Oder liegt es etwa am mangelnden Interesse der Jugendlichen? Kaum vorstellbar. Aber dann wären die Schulen erst recht in der Pflicht.

Das Wittener Kinder- und Jugendparlament ist ebenfalls gefordert

Doch auch das Kijupa selbst ist gefordert. Dass sich die Reihen in den letzten zwei Jahren bereits gelichtet haben, zeigt, dass etwas falsch läuft. Die Kinder und Jugendlichen sollten jetzt neu durchstarten – und beweisen, dass es ihnen mit der politischen Teilhabe wirklich ernst ist.

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