Sparkasse

Planspiel-Börse läutet nächste Runde in Witten ein

Die Sparkassen-Mitarbeiter Sarah Hafez (li.) und Jürgen Meyer (re.) geben rund 70 Schülern Tipps zum Planspiel-Börse.  Von diesen profitieren auch Maik Stefanski (2. von li.), Joshua Sonnenschein und Larissa Möller

Die Sparkassen-Mitarbeiter Sarah Hafez (li.) und Jürgen Meyer (re.) geben rund 70 Schülern Tipps zum Planspiel-Börse. Von diesen profitieren auch Maik Stefanski (2. von li.), Joshua Sonnenschein und Larissa Möller

Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Schüler gehen bald wieder fiktiv bei der Sparkasse Witten an die Börse. Unter realen Bedingungen können sie Erfahrungen auf dem Parkett sammeln.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Einmal Börsenluft schnuppern: Mit einem virtuellen Kapital von 50 000 Euro starten am Mittwoch, 27. September, Wittener Schüler in das virtuelle Börsenplanspiel der Sparkasse.

Am Donnerstag wurden die „Nachwuchs-Börsianer“ im Veranstaltungscenter der Sparkasse an der Ruhrstraße schon einmal über die Spielregeln informiert.

Sarah Hafez, diesjährige Spielbetreuerin der Wittener Sparkasse, sprach nicht nur über die Regeln des virtuellen Börsenspiels, sondern auch über das kleine Börsen-Einmaleins.

Ziel ist, Starkapital zu vermehren

„Unter realen Bedingungen können Schüler unter der Betreuung ihrer Lehrer im europaweiten Börsenlernspiel risikolos Erfahrungen auf dem internationalen Börsenpakett sammeln“, so Hafez.

Unter „realen Bedingungen“ werden die originalen Börsenkurse verstanden, zu welchen die Teams Aktien kaufen können. Es weiß also niemand, was bis zum Ende des Spiels, am 13. Dezember passiert.

Ziel ist es, sein Startkapital während der zehnwöchigen Spielzeit durch geschickte Anlagestrategien zu vermehren. Dafür stehen rund 175 Wertpapiere an unterschiedlichen Börsen wie Mailand, Frankfurt/Main und Stockholm zur Auswahl.

Zu realen Kursen und Konditionen werden nicht nur Aktien zum Verkauf angeboten, es fallen auch Gebühren und Provisionen für die Teams an – wie auf dem realen Markt.

„Diese Gebühren werden natürlich nicht von den privaten Konten der Teilnehmer abgebucht, sondern von dem virtuellen Kapital der Teams“, erklärte Klaus-Peter Nehm, Leiter der Marketingabteilung der Sparkasse. Dies sei besonders wichtig zu erwähnen, denn viele Eltern hätten sich in den vergangenen Jahren darüber beschwert, dass angeblich Gebühren beim Spiel für die Schüler anfallen würden.

Siegerteam reist nach Paris

Auf Börsianer, die am Ende der Spielzeit den größten Gewinn erzielt haben, warten große Preise.

Das Siegerteam der Depo-Gesamtwertung wird zur europäischen Siegerehrung nach Paris reisen. Die drei erfolgreichsten Teams bundesweit gewinnen eine Reise in Deutschlands Finanzmetropole Frankfurt/Main. Und für die drei besten Wittener Teams und ihre Schulen vergibt die Sparkasse Witten Geldpreise im Gesamtwert von 1200 Euro.

Wie und wo die Schüler-Teams die topaktuellen Börsenkurse einsehen können, erklärt Jürgen Meyer, Abteilungsleiter des Vermögensmanagements bei der Sparkasse.

Auf deren Homepage könne man die Börsenkurse, aktuelle und vergangene Aufwärts- und Abwärtstrends einsehen. Auch durch die „Planspiel-Börse-App“ können Schüler sich über Aktien und Börsenkurse ganz einfach über ihr Smartphone informieren.

Aktuelle Situation auf dem Börsenmarkt

Jürgen Meyer zur aktuellen Situtation am realen Börsenmarkt: „Da für Sparer auf dem Zinsmarkt kaum noch etwas zu holen ist, nimmt die Nachfrage nach Aktien zu.“ Hier wären attraktivere Verzinsungen möglich. Allerdinges gebe es an der Börse keine Garantie auf Gewinne, betonte der Experte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik