Piraten verschenken Feinstaub-Messgeräte

Die Wittener Piratenfraktion kritisiert, dass für Witten keine aktuellen Feinstaubdaten vorliegen. Die Partei hat daher beschlossen, fünf eigene Feinstaubmessgeräte anzuschaffen. Fraktionsvorsitzender Roland Löpke steuert darüber hinaus fünf weitere Geräte aus eigener Tasche bei.

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Die Wittener Piratenfraktion kritisiert, dass für Witten keine aktuellen Feinstaubdaten vorliegen. Die Partei hat daher beschlossen, fünf eigene Feinstaubmessgeräte anzuschaffen. Fraktionsvorsitzender Roland Löpke steuert darüber hinaus fünf weitere Geräte aus eigener Tasche bei.

Für die zehn Mini-Stationen kann sich jeder Wittener über ein Formular auf der Seite piraten-witten.de bewerben. Die Fraktion bittet um die Angabe des geplanten Standorts und um eine kurze Begründung, warum man bei dem Projekt mitmachen will. Die ausgewählten Bewerber sollen die Geräte im April erhalten.

Die Messgeräte werden über ein USB-Kabel mit Strom versorgt und verbinden sich per WLAN mit dem Internet. Jedes Gerät zeigt minütlich – und öffentlich einsehbar – Feinstaubwerte von seinem jeweiligen Standort an. Ratsherr Stefan Borggraefe hofft, dass sich noch weitere Organisationen und Privatleute anschließen werden und Messgeräte anschaffen. Die Betreiber könnten eine Interessengemeinschaft bilden.

Das Landesumweltamt betreibt erst seit Jahresbeginn wieder eine Feinstaub-Messstation – in der Nähe der Edelstahlwerke. Laut Stadt hatten Messreihen vor einigen Jahren belegt, dass Witten „kein Feinstaub-Problem“ habe. Deshalb gehört es nicht zur Umweltzone Ruhrgebiet. Zu hoch ist die Stickoxid-Belastung, gemessen in der Ruhrstraße. Deshalb gilt der Luftreinhalteplan.

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