Kultur

Paradiesvogel Kay Ray steht auf der Werkstadt-Bühne

Gerne schrill: Der Paradiesvogel der Comedy- und Kabarettszene, Kay Ray, tritt in Witten auf.

Foto: Anne de Wolf

Gerne schrill: Der Paradiesvogel der Comedy- und Kabarettszene, Kay Ray, tritt in Witten auf. Foto: Anne de Wolf

witten.   Kay Ray tritt am Mittwoch (14.2) mit seinem Programm „Yolo!“ in der Werkstadt auf. Und stellt Fragen wie: Sind Menschenfresser Kannibalen?

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Kay Ray ist als der Paradiesvogel der deutschen Comedy- und Kabarettszene bekannt. Doch er hat seine Optik und auch sein Verhalten geändert. Ray zieht sich nicht mehr auf der Bühne aus. Es gibt keinen Alkohol mehr und auch keinen Tabak. Am Mittwoch (14. 2.) steht er ab 20 Uhr mit seinem Soloprogramm „Yolo!“ auf der Werkstadt-Bühne.

Kay Ray bleibt farbenfroh – nicht nur auf, sondern auch im Kopf. Durch die Geburt seiner Tochter ist der Mann nicht ruhiger geworden. Ganz im Gegenteil: Er nutzt die Gelegenheit, sich zu empören über den Unsinn in der Welt, das Denken in Schubladen. Er freut sich über seine Freiheit als bisexueller Mann.

Ist die Burka frauenfeindlich?

Keine Frage: Der Künstler polarisiert. In seinem Programm „Yolo!“ („You only live once“) wagt er den Spagat zwischen Brachialsatire und Anspruch, zwischen Pop und tiefsinnigen Melodien. Da kommen Fragen auf wie: Ist die Burka frauenfeindlich? Stellen Politiker, die sich von Sicherheitsleuten begleiten lassen, ihre Umwelt unter Generalverdacht? Sind Menschenfresser Kannibalen oder Andersessende?

Treffpunkt: die Werkstadt (Mannesmannstr. 6). Einlass ab 19 Uhr, das Programm beginnt um 20 Uhr. Tickets im Vorverkauf: 19 Euro (zzgl. Gebühren), an der Abendkasse 24 Euro. Tickets gibt es werktags von 10-17 Uhr im Infobüro der Werkstadt: 02302/948 940.

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