Ostern

Osterfeuer wurde am Sonnenschein zum Volksfest

Über 2500 Besucher zog es am Samstag zum Osterfeuer des Wittener Turnvereins (WTV) auf den Sportplatz am Sonnenschein.Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

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Über 2500 Besucher zog es am Samstag zum Osterfeuer des Wittener Turnvereins (WTV) auf den Sportplatz am Sonnenschein.Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services Foto: FUNKE Foto Services

Witten.   Volksfeststimmung: Über 2500 Besucher kamen zum Osterfeuer auf denSportplatz am Sonnenschein. 15 Feuer in der ganzen Stadt.

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Mal klein, mal groß, mal im eher familiären Rahmen, mal richtig gut besucht – in Witten brannten am Ostersamstag und am Ostersonntag 15 öffentliche Osterfeuer.

In vielen Stadtteilen wurde kräftig gezündelt – zumeist bei Vereinen und Feuerwehren, aber auch auf einigen privatgen Höfen oder am Institut für Waldorfpädagogik. Eine mehr als 20-jährige Tradition hat das Osterfeuer der Tennisabteilung des TuS Stockum. „Es war damals eine spontane Idee, seitdem machen wir es jedes Jahr“, erinnert sich Erwin Poniewaß, 2. Kassierer der Tennisabteilung.

350 Ostereier wurden versteckt

Zwischen 250 und 300 Besucher fanden am Samstag den Weg an die Pferdebachstraße. Praktisch für Vereinsmitglieder: Ausgediente Weihnachtsbäume konnten bei der Tennisabteilung abgegeben werden und fanden beim Osterfeuer eine zweite Verwendung. Volksfeststimmung herrschte auf dem WTV-Platz am Sonnenschein. Drei Bierwagen, zwei Würstchenstände und ein Kinderprogramm, bei dem 350 Ostereier versteckt wurden, lockten mehr als 2500 Gäste an.

Damit war die Veranstaltung, die von 80 bis 90 ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellt und durchgeführt worden war, die meistbesuchte in der Ruhrstadt. Aus der Taufe gehoben hat sie vor 35 Jahren der heutige Vereinsvorsitzende Ronald Wedig. „Ich bin damals aus Heven in die Handballabteilung vom WTV gekommen“, erzählt er. „Der TuS hatte immer ein großes Osterfeuer und ich habe angeregt, so etwas auch hier mal zu veranstalten“, so der 68-Jährige. Seitdem hat sich die Veranstaltung zu einer festen Institution gemausert, zu der auch Besucher aus den umliegenden Städten kommen.

Zum ersten Mal dabei waren Sabrina (26) und Patrick Lindemann (34). „Wir besuchen traditionell gerne Osterfeuer“, verriet Sabrina. „Von dem Feuer hier haben wir über Facebook erfahren. Der Besuch hat sich echt gelohnt.“

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