Ostern

Osterfeier am Schleusenwärterhaus mit Hasen und Musik

Als Hasen verkleidet haben Ivonne (li.) und Julia Hellbig (re.) bei der Osterfeier am Hevener Schleusenwärterhaus Süßes verteilt. Fynn (9), Niklas (3) und Bastian (7, von li.) griffen gerne zu.Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Als Hasen verkleidet haben Ivonne (li.) und Julia Hellbig (re.) bei der Osterfeier am Hevener Schleusenwärterhaus Süßes verteilt. Fynn (9), Niklas (3) und Bastian (7, von li.) griffen gerne zu.Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

WitTen.   Zwar machte sich die Sonne rar, trotzdem waren die Osterfeiern am Schleusenwärter- und am Bethaus Anziehungspunkte für Familien.

Man muss die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Am Königlichen Schleusenwärterhaus musste dabei nicht nur improvisiert, sondern auch dem schlechten Wetter getrotzt werden. Denn ursprünglich sollte dort am Karsamstag ein Feuer brennen, das aber vom Ruhrverband – wie schon berichtet – nicht genehmigt worden war.
„Also haben wir aus dem Osterfeuer eine Osterfeier gemacht“, sagt Yvonne Hellwig (25), die gemeinsam mit Schwester Julia (23) als studentische Hilfskraft der Wabe für die Organisation der Feier verantwortlich war.

Bei Würstchen, Flammkuchen und Salat sowie Getränken kam das Fest leider aber nur zäh in Schwung. Schuld war das nasskalte Wetter. Das den Kindern aber offenbar nicht viel ausmachte. Sie hatten ihren Spaß, weil sich Yvonne und Julia von Organisatorinnen in Osterhasen verwandelten und Süßigkeiten verteilten.

„Es macht immer wieder Spaß, hier zu sein“

Die gute Laune ließ sich auch eine private Frauenlaufgruppe nicht vermiesen, die sich normalerweise immer sonntags am Freibad trifft und extra für die Veranstaltung am Schleusenwärterhaus eine „Sonderschicht“ eingeschoben hatte. Von der Husemannstraße aus ging es ins Muttental, wo die Gruppe mit der Fähre zum Schleusenwärterhaus übersetzte. „Wir kennen das bereits von anderen Veranstaltungen“, sagte Laufgruppen-Mitglied Sabine Jaensch. „Es ist ein netter Weg hierhin. Man kann etwas essen und trinken und es macht immer wieder Spaß, hier zu sein“, findet die 57-Jährige.

Noch mehr Spaß gab es am späteren Nachmittag, als das Gesangs-Quartett „Echte Freunde“ die Bühne betrat und Oldies, Schlager und Charthits zum Playback schmetterte. Die Herbeder Gruppe hatte eine kleine Fangemeinde mitgebracht. Als sich das Wetter gegen Abend deutlich gebessert hatte, waren immerhin rund 100 Besucher vor Ort.

„Wir sind hier, um Vogelhäuschen zu bemalen“

Auch am Bethaus der Bergleute im Muttental wurde Ostern gefeiert – und das gleich an zwei Tagen. Auch hier meinte es das Wetter weder am Sonntag, noch am Montag wirklich gut. Trotzdem fanden bei Bastelaktionen, beim Kinderschminken und Schmiede-Aktionen viele Besucher den Weg ins Muttental. Auch Familie Knoch. „Wir sind wegen unserer Tochter Patricia hier, um Ostereier zu marmorieren, Vogelhäuschen zu bemalen und um in der Natur zu sein“, erzählte Mama Julia (33). Und fügte hinzu: „Das Muttental ist einfach schön.“

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