Nur noch in Annen und Herbede gibt es Stadtteil-Bibliotheken

Als erste öffentliche Bibliothek auf dem heutigen Wittener Stadtgebiet wurde 1882 die Volksbücherei in Annen gegründet. 1911 wurde die Stadtbücherei im damals neu erbauten Märkischen Museum an der Husemannstraße eingerichtet. Dort sitzt auch heute wieder die Zentralbücherei. 2016 wurde der Anbau mit neuer Technik und Einrichtung (Kosten: 3,1 Millionen Euro) eröffnet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Als erste öffentliche Bibliothek auf dem heutigen Wittener Stadtgebiet wurde 1882 die Volksbücherei in Annen gegründet. 1911 wurde die Stadtbücherei im damals neu erbauten Märkischen Museum an der Husemannstraße eingerichtet. Dort sitzt auch heute wieder die Zentralbücherei. 2016 wurde der Anbau mit neuer Technik und Einrichtung (Kosten: 3,1 Millionen Euro) eröffnet.

Vor allem in den 60-er Jahren wurden Zweigstellen in praktisch jedem Stadtteil eröffnet: 1957 in der Hevener Dorfschule, 1960 in Rüdinghausen, 1961 in Bommern. Doch die Zeit der Stadtteilbibliotheken ist passé – auch, weil weniger gelesen wird. 2003 wurde die Stadtteilbücherei Rüdinghausen geschlossen, 2006 Bommern, 2014 Heven, zuletzt 2015 Stockum.

Neben der nun neuen Stadtteilbibliothek in Annen gibt es noch die Bücherei Herbede in der Grundschule (Wilhelmstraße 4). Dank ehrenamtlicher Hilfe öffnet sie montags (14-17 Uhr), mittwochs (10-13 Uhr) und donnerstags (10–13 und 14-18 Uhr).

In Heven gibt es eine „Mini-Bib“ im Backhaus (Hellweg 51). Dorthin können sich Leser kostenpflichtig Bücher schicken lassen ( 581-2523). Ein ähnliches Angebot gibt es im Gemeindecafé der Ev. Kirche in Stockum. Bücher werden auch in die Buchhandlung Gronau, Hörder Straße 340, geschickt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik