Kultursommer

„No Escape“ eröffnet Kultursommer in Witten

Rappelvoll war es beim Auftaktkonzert für den Kultursommer im Haus Witten. Die Coverband „No Escape“ spielte Rock, Pop und Funk.

Rappelvoll war es beim Auftaktkonzert für den Kultursommer im Haus Witten. Die Coverband „No Escape“ spielte Rock, Pop und Funk.

Foto: Manfred Sander

Witten.   Coverband gibt Auftakt für Veranstaltungsserie in Haus Witten. Mischung aus bekannten und neuen Musikern zieht jedes Jahr viele Besucher an.

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Es war ein perfekter Auftakt für den diesjährigen Kultursommer – hunderte Zuschauer drängten sich am Wochenende im Innenhof von Haus Witten, um „No Escape“ auf der Bühne zu sehen. Die Coverband hat viele Fans, auch über die Grenzen Wittens hinaus. Längst ist es Tradition, dass die Musiker aus dem Ruhrgebiet den Anfang beim Kultursommer machen. „Das ist quasi unser zweites Wohnzimmer“, sagt Leadsänger Dirk Debald. „Wir sind seit gut 15 Jahren dabei, und es macht immer wieder Spaß.“

Viel Spaß haben offensichtlich auch die Zuschauer – sie gehen ab dem ersten Song mit, klatschen und tanzen. Auch beim Schlangestehen vor dem Getränkestand wird viel gelacht. Viele kennen sich, kaum einer ist zum ersten Mal hier: „Ich komme regelmäßig, zwei bis dreimal jeden Sommer“, sagt Gisela Meile. „Es ist einfach schön – die tolle Atmosphäre.“ Seit 35 Jahren wohnt die gebürtige Bielefelderin bereits in Witten, den Kultursommer hat sie von Anfang an mitgemacht. „Man kann immer schön sehen, wie wir alle älter geworden sind.“

Kultursommer gibt es seit 21 Jahren

Die Band „No Escape“ gehört zu ihren Favoriten. Kein Wunder, denn die achtköpfige Band ist wirklich gut. Sie spielt Hits von Adele über Toto bis hin zum aktuell angesagten Rag’n Bone Man perfekt und mit eigenem Charakter. „Die Band ist eines der Zugpferde“, sagt Sabine Friedrich vom Kulturforum. „Sie eröffnet jedes Jahr den Kultursommer, die „Komm’Mit Mann!s“ beenden ihn dann im August. Und dazwischen gibt es eine bunte Mischung aus Bewährtem und Neuem.“ Bereits seit 21 Jahren gibt es den Kultursommer. Neu dabei sind in diesem Jahr etwa die Beatles-Coverband „The Quarrymen Beatles“ und der nordirische Sänger Chris Keys.

In einem der alten Fensterstürze haben es sich an diesem Abend Thomas, Britta und Jürgen bequem gemacht. „Wir kommen oft, uns gefällt es außerordentlich gut. Hier bekommt man ein großes Programm für kleines Geld“, sagt Britta. „Das Angebot nehmen wir gern an.“ Und neue Bekanntschaften kann man auch machen: Jürgen kennen sie seit genau einer Viertelstunde. Er hat auch schon Veranstaltungen mit weniger gutem Wetter mitgemacht. „Eine französische Gruppe hat hier mal bei strömendem Regen gespielt – das war auch super.“

Als sich der Abendhimmel langsam verfärbt, feiert das Publikum ein großes Fest. Die Band nutzt die gute Atmosphäre und ruft auf zum „Stopp-Tanzen“ auf. Sobald die Sängerin „Freeze“ ruft, müssen alle in ihrer jeweiligen Bewegung innehalten. Wer zuletzt reagiert, muss allein vor der Bühne weitertanzen. Ein kleines bisschen Kindergeburtstag mit gut 450 Gästen. Der Kultursommer kann kommen.

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