Kochshow

Nicht allen Spitzenköchen schmeckte Suris Löffel

Die Spitzenköche Frank Rosin, Cornelia Poletto, Roland Trettl und Alexander Herrmann treten in der Kochshow „The Taste“ auf.

Foto: Arne Weychardt/Sat. 1, obs

Die Spitzenköche Frank Rosin, Cornelia Poletto, Roland Trettl und Alexander Herrmann treten in der Kochshow „The Taste“ auf. Foto: Arne Weychardt/Sat. 1, obs

witten.   Suri Ramoska aus Witten hat es in die nächste Runde der Sat. 1-Show „The Taste“ geschafft – obwohl die Spitzenköche einiges zu mäkeln hatten.

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Lange wurden die Wittener auf die Folter gespannt: Erst nach über zwei Stunden war die Herbeder Köchin Suri bei „The Taste“, der Kochshow am Mittwochabend auf Sat. 1, endlich an der Reihe – und nach gut drei Minuten war dann schon wieder alles vorbei.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kandidaten wurde die 38-Jährige mit ihrem Gericht nur in einer Art Schnelldurchlauf und im Doppelpack mit einem anderen Kandidaten vorgestellt. Erfolg hatte sie dennoch. Spitzenköchin Cornelia Poletto wählte die Wittenerin schließlich in ihr Team.

Bei „The Taste“, dem Koch-Wettkampf mit den Löffeln, kämpfen die vier Spitzenköche Frank Rosin, Roland Trettl, Alexander Herrmann und eben Cornelia Poletto mit ihren Mannschaften gegeneinander. In der ersten Folge der fünften Staffel stellten die Profis in der Aufzeichnung am Mittwochabend nach einer Blindverkostung ihre Teams zusammen.

Suri Ramoska, die Chefin des Restaurants „Steiger No. 57“ in Herbede, hatte es beim Casting von 1000 Bewerbern in die Runde der letzten 40 Kandidaten geschafft. Von denen wurde jetzt die Hälfte in die nächste Runde gewählt. Für die vier entscheidenden Löffel hatte sich die ehemalige Ratskeller-Wirtin für ein weißes Bohnenpüree mit Lammkarree und Blattspinat entschieden.

Was man in der kurzen Zusammenfassung der eigentlich 60 Minuten am Herd sah: Die Wittenerin kämpfte mit dem Ofen, war dann mit ihrem Bohnenpüree unzufrieden. „Nicht lecker, die Bohnen sind grisselig“, sagte sie vor der Kamera. „Echt blöd.“ Am Ende der Zeit war sie dennoch auf den Punkt fertig, „total erleichtert“, und hoffte, dass ihr Gericht die Jury überzeugen würde. Zuerst sah das aber nicht so aus.

Spitzenkoch Alexander Herrmann erklärte, er habe nicht alles auf dem Löffel erkannt und winkte daher ab. Sterne-Kollege Frank Rosin bescheinigte der gebürtigen Mazedonierin zwar, dass sie eine rassige Frau sei, ein rassiges Essen gekocht und schön angerichtet habe. Für sein Team habe es dennoch nicht gereicht. Roland Trettl meinte, der Löffel habe ihn zwar geschmacklich angesprochen, aber „nicht technisch“.

Rosin: Rassige Frau, rassiges Essen

Nur Spitzenköchin Cornelia Poletto fand das Gericht „richtig gut“. „Ich mag es, wenn man richtig mit Geschmack kocht.“ Es sei handwerklich sehr anspruchsvoll gemacht, „das muss man erst mal schaffen“. Sie freue sich sehr, Suri in ihrem Team begrüßen zu können. In der nächsten Woche (Mittwoch, 20.15 Uhr, Sat.1) wird die Herbederin nun beweisen müssen, dass sie dort mit ihrer Kochkunst wirklich bestehen kann. Dann geht es um die „Alltagsküche“.

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