Gesundheit

Neue Räume für den Kinderhospizdienst

Heike (13) feierte am Sonntag den Umzug des Kinderhospiezdiensts mit. Sie durfte das Kommando zum Fliegenlassen der Luftballons geben. Alle Teilnehmer hatten ihre Segenswünsche an ihnen befestigt.  Foto: Walter Fischer

Foto: WAZ FotoPool

Heike (13) feierte am Sonntag den Umzug des Kinderhospiezdiensts mit. Sie durfte das Kommando zum Fliegenlassen der Luftballons geben. Alle Teilnehmer hatten ihre Segenswünsche an ihnen befestigt. Foto: Walter Fischer

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Witten Die bunten Luftballons im Garten vor dem neuen Haus des Kinderhospizdienstes Ruhr e.V. waren schon von Weitem zu sehen.

Zwischen die rund 150 Gäste hat sich auch ein Clown gemischt. Es ging fröhlich zu am Herbeder Sportplatz 17, wo Leiterin Birgit Schyboll am Sonntag „ihre“ Familien, Politiker und interessierte Gäste zum großen Fest einlud. Anlass der Feierlichkeiten war der Umzug des gemeinnützigen Vereins aus dem kleinen Büro in der Meesmannstraße in das freundliche Einfamilienhaus mit großem Garten am Herbeder Sportplatz.

„Vorher konnten uns die Kinder, die im Rollstuhl sitzen, nicht einmal besuchen. Die dachten immer, wir hätten gar kein Zuhause“, erzählt die Leiterin zwischen selbst gemachten Kuchen und Salaten in der Küche des neuen Hauses. Birgit Schyboll verspricht sich viel von dem „Ort der Begegnung“, wie sie es nennt.

Dort sollen in Zukunft Familien zusammengebracht werden, etwa in Form eines regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Frühstücks. Gerne erzählt sie, wie sie die neuen Räume gefunden hat: Sie habe eine Dame kennengelernt, die das Obergeschoss ihres Hauses verkaufen wollte. „Aber ich habe mir gesagt: Entweder ganz oder gar nicht“, lacht sie.

Der Verein hatte eigentlich mit einer Umbauzeit von drei Monaten gerechnet. Umso erfreuter war der Vorstand, als das Haus nach acht Wochen fertig war. „Jetzt muss nur noch der Garten kindgerecht umgestaltet werden. Die Kinder wünschen sich eine Rollischaukel“, so die Gastgeberin.

Das Geld dafür ist auch schon zusammengekommen. Das Team des Starlight-Express-Musicals in Bochum hatte am Tag der offenen Tür 28 000 Euro gesammelt. Strahlend überreicht Schauspieler Marcel Brauneis den Scheck. Ein Teil der Spenden wird gleich für die anstehende Familienfreizeit auf Norderney zur Seite gelegt.

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