Politik

Nebeneinkünfte: 39 000 Euro für Wittens Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Sonja Leidemann (re., hier mit Künstlerin Christel Lechner) muss ihre Nebentätigkeiten der Kommunalaufsicht, sprich dem Landrat, mitteilen. Sie veröffentlicht den Gesamtbetrag auch im Internet.

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Bürgermeisterin Sonja Leidemann (re., hier mit Künstlerin Christel Lechner) muss ihre Nebentätigkeiten der Kommunalaufsicht, sprich dem Landrat, mitteilen. Sie veröffentlicht den Gesamtbetrag auch im Internet. Foto: WAZ/FotoPool

Witten.   Die Bürgermeisterin hat neben ihrem Grundgehalt von knapp 9000 Euro monatlich im vergangenen Jahr über 39 000 Euro durch Nebeneinkünfte erzielt. Sonja Leidemann sitzt in rund 36 Kontrollgremien, sprich Aufsichtsräten, Gesellschafter- und Verbandsversammlungen. „Geheimnisse gibt’s nicht“, sagt sie.

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Die Bürgermeisterin hat im Vorjahr Nebeneinkünfte von über 39 000 Euro erzielt. Davon habe sie rund 21 000 Euro gespendet, sagte Sonja Leidemann im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung.

Das Stadtoberhaupt gehört rund 36 Kontrollgremien an, sprich Aufsichtsräten, Verbands- und Gesellschafterversammlungen. Die höchsten Einkünfte dürfte sie u.a. aus ihren Tätigkeiten im Aufsichtsrat der Edelstahlwerke, als Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke und Verwaltungsratchefin der Sparkasse haben. Die von ihr veröffentlichte Liste nennt keine Einzelbeträge.

In ihrem Job als Bürgermeisterin bezieht Leidemann ein Grundgehalt von 8882,92 Euro (B 8). Auf ihrer Internetseite (www.witten.de) betont sie, dass es sich bei den Nebeneinkünften um Bruttobeträge handele, die noch zu versteuern seien.

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