Männerchor Lyra und Frauenchor Harmonie stimmen aufs Fest ein

Zu einem großen Sängerfest geriet das diesjährige Weihnachtskonzert des „Männerchores Lyra Witten Bommern“ im Saalbau. Dieser etwa 65 Sänger umfassende Chor hatte den Frauenchor „Harmonie“ aus Wetter zur Verstärkung eingeladen, sodass am Schluss 130 Singende auf der festlich geschmückten Bühne standen. Das war nicht nur eine imposante Kulisse, beide Chöre entwickelten beim gemeinsamen Finale einen mächtigen Sound von selten gehörter stimmlicher Strahlkraft.

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Zu einem großen Sängerfest geriet das diesjährige Weihnachtskonzert des „Männerchores Lyra Witten Bommern“ im Saalbau. Dieser etwa 65 Sänger umfassende Chor hatte den Frauenchor „Harmonie“ aus Wetter zur Verstärkung eingeladen, sodass am Schluss 130 Singende auf der festlich geschmückten Bühne standen. Das war nicht nur eine imposante Kulisse, beide Chöre entwickelten beim gemeinsamen Finale einen mächtigen Sound von selten gehörter stimmlicher Strahlkraft.

Die guten Qualitäten des Männerchores sind an dieser Stelle schon oft beschrieben worden und er überzeugte auch am Samstagabend mit homogener Stimmführung und lebendigem Musizieren. Umso erfreulicher aber war die Tatsache, dass auch der Damenchor in puncto Präzision und Intonation den Herren in nichts nachstand. Stefan Lex hatte mit seinem gut lesbaren Dirigat beide Chöre voll im Griff und animierte alle Sänger zu vitalem und gestalterischem Musizieren. So geriet der Titel „O Menschenherz“ bei den Herren besonders innig und klangvoll, während die Damen mit dem rhythmisch ausgeprägten Titel „Adiemus“ für Zwischenbeifall sorgten.

Die „gute Seele“ beider Chöre ist zweifellos Sigrid Althoff. Ihr technisch ausgereiftes und von hoher Musikalität durchdrungenes Spiel war mehr als nur Begleitung. Es führte zu einem musikalischen Dialog zwischen Sängern und Klavier.

Sigrid Althoff war auch Partnerin des erst zwölfjährigen Geigers Darius Preuß. Der Junge stellte sich völlig unbefangen vor die große Zuhörerschaft und spielte das technisch anspruchsvolle „Präludium und Allegro“ von Georg Kreisler. Mit festem und energischem Bogenstrich begann er mit der Einleitung und zeigte darüber hinaus seine virtuosen Fähigkeiten im Schlussteil. Technisch weit fortgeschritten, aber in Bezug auf Klangentfaltung und Tongebung noch entwicklungsfähig, kann man der Zukunft dieses Talentes mit Spannung entgegensehen.

Zum Schluss erklang das gemeinsam mit Chören und Publikum gesungene Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ und beendete einen stimmungsvollen Konzertabend.

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