Kommentar

Linksruck verspricht der Wittener SPD nicht mehr Erfolg

Jürgen Augstein-Peschel kommentiert den Parteitag der Wittener SPD. ;

Jürgen Augstein-Peschel kommentiert den Parteitag der Wittener SPD. ;

Foto: Funke Foto Services

Witten.  Die SPD rückt nach links, auch in Witten. Die mächtigen Jusos sollten aber nicht vergessen, dass es hier nicht um höhere Steuern für Reiche geht.

Bei der SPD-Hauptversammlung in Witten war deutlich zu spüren, wie die Partei nach links zu rücken scheint. Was sich in der Wahl des neuen Führungsduos Borjans/Esken auf Bundesebene ausdrückt, spiegelt sich an der Basis wider. Der linke Flügel, gerade die Jusos, gewinnen immer mehr Einfluss.

Dass die jungen Leute nachrücken und sich für Politik interessieren, ist durchaus zu begrüßen. Die Partei irrt aber, wenn sie glaubt, mit einem Schwenk nach links in die Erfolgsspur zurückzukehren. Es gibt nur einen Weg zum Erfolg und der führt durch die Mitte.

In Witten ist Klinkenputzen angesagt

Statt nach höheren Steuern für „Reiche“ zu rufen, sollten sich die Jüngeren auf die Arbeit vor Ort konzentrieren, im Rat nachrücken und somit Verantwortung übernehmen, wie es Axel Echeverria (39) als neuer Parteichef und andere im Vorstand schon getan haben. Klinkenputzen ist gerade vor den Kommunalwahlen angesagt. Da wollen alle Bürger, nicht nur die sozial Benachteiligten, wissen, was die Genossen für ihren Alltag in Witten tun.

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