Eier

Kreis-Veterinär: Eier-Proben nicht mit Fipronil belastet

Bundesweit werden derzeit Eier-Proben im Labor untersucht.

Foto: Eric Lalmand/dpa

Bundesweit werden derzeit Eier-Proben im Labor untersucht. Foto: Eric Lalmand/dpa

Witten.   Das Lebensmittelüberwachungsamt des EN-Kreises hatte Eier-Proben in zwei Packstellen genommen. Gute Nachricht: kein Fipronil.

Gute Nachricht vom Kreis: Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hatte in der vergangenen Woche Eier-Proben in zwei Eier-Packstellen in Breckerfeld genommen. „Das Insektizid Fipronil wurde in den Proben nicht nachgewiesen“, so Kreisveterinär Dr. Peter Richter.

Bundesagrarminister Christian Schmidt hat bereits angekündigt, dass sich die Bundesregierung nun auch um Produkte kümmern wird, in denen Eier verarbeitet sind – wie etwa Mayonnaise, Eiersalat oder Nudeln. Bund und Länder hätten ein Programm „zur intensiven Überwachung von Lebensmitteln mit hohem Eianteil vereinbart“, heißt es in einer Mitteilung des Bundesagrarministeriums. Kreisveterinär Richter: „Es könnte sein, dass wir da auch als Amt tätig werden müssen. Ich rechne aber damit, dass solche Kontrollen nicht im Einzelhandel, sondern bei den Herstellern durchgeführt werden und die haben wir nicht im EN-Kreis.“

Fipronil noch bei Saatgut eingesetzt

Der Wirkstoff Fipronil darf von Anfang Oktober an nicht mehr als Pflanzenschutzmittel verwendet werden, so eine Sprecherin der EU-Kommission. Eine entsprechende Genehmigung laufe am 30. September aus. In der Landwirtschaft ist Fipronil heute noch zur Behandlung von Saatgut zugelassen. Es darf nur eingesetzt werden, wenn das behandelte Saatgut zur Aussaat im Gewächshaus bestimmt ist oder wenn es sich um das Saatgut von Lauch-, Zwiebel-, Schalotten- und Kohlpflanzen handelt, die bereits vor der Blüte geerntet werden.

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