Betrug

Kreditbetrug: Groß angelegte Durchsuchungsaktion der Polizei

Die Polizei Wuppertal durchsuchte 34 Objekte in mehrere Städten. (Symbolbild)

Die Polizei Wuppertal durchsuchte 34 Objekte in mehrere Städten. (Symbolbild)

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Wuppertal/Solingen.  Falsche Finanzberater sollen die Stadtsparkasse Solingen um 14 Millionen Euro gebracht haben. Die Polizei startete eine Durchsuchungsaktion.

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Wegen manipulierten Kreditgeschäften könnte die Solinger Stadtsparkasse rund 14 Millionen Euro Schaden erlitten haben. In einer großangelegten Durchsuchungsaktion an Rhein und Ruhr wurden am Mittwochmorgen insgesamt 34 Objekte von Polizeibeamten nach Hinweisen durchkämmt.

Wie die Wuppertaler Staatsanwaltschaft mitteilt, seien zwei vermeintliche Kreditvermittler an potenzielle Immobilienkäufer herangetreten und haben sie in Kreditverhandlungen mit der Stadtsparkasse Solingen vertreten. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft seien sie dabei mit der Vorlage falscher Gehaltsnachweise an Kredite gekommen und haben sich eine Provision eingestrichen.

Bankmitarbeiter deckte den Betrug offenbar

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen deute einiges darauf hin, dass ein 38-jähriger Sparkassen-Mitarbeiter die illegalen Geschäfte erkannt und gedeckt habe. Zu den Einsatzorten der Durchsuchungsaktion zählen neben Solingen auch Duisburg, Düsseldorf, Haan, Wuppertal, Witten, Herne, Velbert, Essen, Köln, Bedburg, Herten und Bottrop sowie die baden-württembergischen Städte Lörrach und Leonberg.

Laut Polizei konnte eine Vielzahl an schriftlichen Unterlagen und Datenträgern sichergestellt werden. Weitere Auskünfte können laut Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. (red/dpa)

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