Kommentar

Johannisviertel: Grenzüberschreiter müssen gestoppt werden

Jutta Bublies kommentiert den an die Stadt gerichteten Hilferuf der Wittener Johanniskirchengemeinde.

Jutta Bublies kommentiert den an die Stadt gerichteten Hilferuf der Wittener Johanniskirchengemeinde.

Foto: FFS / WAZ

Witten.  Der Platz vor der Wittener Johanniskirche darf nicht zum „Partytreff“ verkommen. Vielleicht wäre ein privater Sicherheitsdienst hier hilfreich.

Der Kirchplatz der Johanniskirche könnte, mit Sitzbänken ausgestattet, ein Platz mit schöner Aussicht auf die Innenstadt sein. Könnte. Denn wie in den 80er und 90er Jahren, als sich dort Drogenabhängige trafen, machen auch heute viele Bürger einen großen Bogen um diesen Ort. Auch wenn die Polizei betont, dass der Kirchplatz keine Gegend sei, die man meiden müsse, behagt die dortige Situation am Abend vielen nicht. Darunter sind auch Mitglieder der Johanniskirchengemeinde. Es darf nicht sein, dass junge Leute den Kirchplatz als „Partyraum“ missbrauchen, ihren Müll gleich vor der Kirche entsorgen, an dieser sogar manchmal ihre Notdurft verrichten. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Sie könnte die Zugänge zum Platz schließen, was sie aber nicht möchte. So traurig dies auch ist, vielleicht wäre der Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes keine so schlechte Idee. Wittens Polizei, personell nicht üppig ausgestattet, kann nicht immer überall sein. Und Menschen, die ständig Grenzen des Zumutbaren überschreiten, müssen in ihre Schranken verwiesen werden.

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