Häuser

Immobilienpreise in Witten und im EN-Kreis erneut gestiegen

Witten ist ein vergleichsweise noch günstiges Pflaster für Hauskäufer (hier eine Siedlung am Herbeder Sportplatz). Allerdings ist auch hier der Markt längst überhitzt.

Witten ist ein vergleichsweise noch günstiges Pflaster für Hauskäufer (hier eine Siedlung am Herbeder Sportplatz). Allerdings ist auch hier der Markt längst überhitzt.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Witten/EN-Kreis.  Die Immobilienpreise schießen weiter in die Höhe. Wie hoch die Steigerungsraten im ersten Halbjahr in Witten und im Ennepe-Ruhr-Kreis ausfielen.

Die Preise für ein Eigenheim sind im ersten Halbjahr erneut gestiegen. Entsprechende Zahlen hat jetzt der EN-Kreis vorgelegt.

Grundlage sind ausgewertete Kaufverträge. Für frei stehende Ein- und Zweifamilienhäuser meldet die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis ein Plus von sieben Prozent. Bei Doppel- und Reihenhäusern lag das Plus in den ersten sechs Monaten bei zehn Prozent, für Eigentumswohnungen bei 14 Prozent.

Wie deutlich sich die Preise nach oben entwickeln, zeigt laut Kreisverwaltung der Vergleich gegenüber 2019 und 2020. Damals waren die Preise für frei stehende Ein- und Zweifamilienhäuser „nur“ um durchschnittlich knapp fünf Prozent gestiegen, für die übrigen Objekte um drei bis vier Prozent.

2800 Verträge aus Witten und dem EN-Kreis für Grundstücksmarktbericht 2020 ausgewertet

Den kompletten Überblick über das Immobilienjahr 2021 liefert der Gutachterausschuss Anfang 2022. Dann wird der nächste rund 80-seitige Grundstücksmarktbericht veröffentlicht. Für den Bericht 2020 waren rund 2800 Verträge ausgewertet worden. Sie müssen dem Ausschuss von den Notaren übermittelt werden.

Interessierte finden den aktuellen und ältere Grundstücksmarktberichte sowie Bodenrichtwerte und Immobilienrichtwerte unter www.gutachterausschuss.en-kreis.de

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Witten

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben