Oktoberfest

Herbeder Oktoberfest wertet Platz an der Schmiede auf

Herbedes Werbegemeinschaft um den Vorsitzenden Dominik Grütter (3.v.re.)  hat dafür gesorgt, dass der Platz an der Schmiede neu belebt wird.

Foto: Thomas Nitsche

Herbedes Werbegemeinschaft um den Vorsitzenden Dominik Grütter (3.v.re.) hat dafür gesorgt, dass der Platz an der Schmiede neu belebt wird. Foto: Thomas Nitsche

witten.   Der Platz im Herzen Herbedes wird mit einer Bühne neu belebt. Pop und Schlager sollen Rockmusik am Markus-Zentrum ergänzen.

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Der Platz an der Schmiede rückt beim Herbeder Oktoberfest wieder mehr in den Mittelpunkt. Neben dem traditionellen Fassanstich zur Eröffnung gibt es in diesem Jahr für die Besucher kräftig was auf die Ohren. Vor allem Schlagerfans sollen dort auf ihre Kosten kommen. Die 31. Auflage des beliebten Stadtteilfestes findet vom 29. September bis zum 1. Oktober rund um die Meesmannstraße statt.

„Wir wollen den Platz an der Schmiede wieder mehr beleben“, sagt Andreas Haake von der Herbeder Werbegemeinschaft. Der Zusammenschluss der im Stadtteil ansässigen Unternehmen wird sich in diesem Jahr etwas mehr als sonst in Planung und Durchführung der Veranstaltung einbringen. Dominik Grütter, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, betont die gute Zusammenarbeit mit dem Wittener Stadtmarketing: „Das ist nicht alltäglich.“ Gemeinsam wolle man ein Oktoberfest veranstalten, das zwar kleiner, aber keineswegs schlechter ist.

Wie in den Vorjahren wird eine große Anlaufstelle die Bühne am Markus-Zentrum der Evangelischen Kirchengemeinde sein. Hier wird es aller Voraussicht nach wieder eher rocklastig zugehen. Das Kontrastprogramm gibt’s auf dem Platz an der Schmiede, wo die zweite Bühne stehen wird. Am Samstagabend wird hier die „Midnight Special Showband“ den Besuchern mit Coversongs aus Pop, Rock und Schlager einheizen. Auch Freitagabend sollen Schlagerfans auf ihre Kosten kommen. Zum Frühschoppen am Sonntagvormittag treten örtliche Orchester und Bläsergruppen auf.

Der Bereich vor dem Kaufhaus Gassmann, wo in der Vergangenheit die zweite Bühne stand, gehört in diesem Jahr den Kindern. Dort können sich die Kleinen an Spielständen austoben oder sich von Luftballonkünstlern und Clowns begeistern lassen. Insgesamt wird das Oktoberfest jedoch etwas kleiner. Weil auf dem Platz an der Rautertstraße gebaut wird, steht dieser nicht mehr für Schausteller zur Verfügung. Dafür versprechen sich die Veranstalter eine höhere Attraktivität für den Teil der Meesmannstraße zwischen Gassmann und dem Platz an der Schmiede, dadurch das letzterer wieder zu einem Anziehungspunkt wird. Zuletzt war dieser Abschnitt der Einkaufsstraße eher verwaist geblieben.

„Wir müssen enger zusammenrücken und die Kosten reduzieren. Trotzdem werden wir wieder ein schönes Oktoberfest haben“, glaubt Dominik Grütter. Immerhin gibt es in diesem Jahr keine Konkurrenz. Das Oktoberfest am Kemnader See wurde von den Veranstaltern ohne Angabe von Gründen abgesagt. In Herbede dagegen wird zünftig gefeiert. Am Freitag, 29. September, geht es los mit dem Umzug vom Markus-Zentrum zum Platz an der Schmiede, wo die Feierlichkeiten mit dem Fassanstich eröffnet werden. Dann heißt es: O’zapft is!

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