Getanzte Geschichten aus Klassik und Musical

Es gab tänzerischen Besuch aus der Nachbarstadt Bochum. Die in Langendreer ansässige „Ballett- und Yogaschule Balancé“ hatte sich den Wittener Saalbau ausgesucht, um ihre breit gefächerte Arbeit einem vornehmlich aus Eltern, Freunden und Verwandten bestehenden Publikum vorzustellen. Das Interesse war groß, denn der Saalbau war am Sonntagnachmittag gut besucht. Das Programm war geschickt ausgesucht und auf das tänzerische Können der verschiedenen Altersgruppen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) gut zugeschnitten.

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Es gab tänzerischen Besuch aus der Nachbarstadt Bochum. Die in Langendreer ansässige „Ballett- und Yogaschule Balancé“ hatte sich den Wittener Saalbau ausgesucht, um ihre breit gefächerte Arbeit einem vornehmlich aus Eltern, Freunden und Verwandten bestehenden Publikum vorzustellen. Das Interesse war groß, denn der Saalbau war am Sonntagnachmittag gut besucht. Das Programm war geschickt ausgesucht und auf das tänzerische Können der verschiedenen Altersgruppen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) gut zugeschnitten.

Die von Sergei Prokofiew vertonte Geschichte von „Peter und der Wolf“ ist zweifellos ein Klassiker, trotz der modernen aber eingängigen Tonsprache. Wer findet nicht Gefallen an dem unbekümmerten Jungen Peter (Paula Heene), welcher sich furchtlos dem bösen Wolf (Jana Heinrichs) in den Weg stellt und ihn schließlich fängt? Seine Helfer waren ein munter flatternder Vogel (Judith Hehenkamp), eine auf Samtpfoten schleichende Katze (Anna Chika Iwunna), eine quäkende Ente (Katharina Hebel), eingeschränkt auch ein nörgelnder Großvater (Peter Osterried) und viele andere.

Unterstützt wurden alle Tanzeinlagen durch eine einfallsreiche und lebendige Regie sowie eine farbenfrohe Kostüm- und Bühnengestaltung. Bei den folgenden „Festtänzen“ und „Kinderpolkas“ zeigten die älteren Ballettschüler ihr fortgeschrittenes Können, während die ganz kleinen Anfängerinnen durch eine bemerkenswerte Disziplin für Aufmerksamkeit sorgten.

Besonders gut gelang auch der zu futuristischer Musik getanzte Titel „Grafische Erscheinungen“. Vor düsterem Hintergrund tanzten die Darstellerinnen mit besonders eindringlicher Ausdruckskraft. Das gleiche gilt auch für die folgenden „Impulse des King of Pop“ die zur Musik von Michael Jackson Erinnerungen an den legendären Künstler weckten.

Abschließender Höhepunkt waren Episoden aus Bernsteins Musical „West Side Story“. Bekannte Ohrwürmer wie „Maria“, „Tonight“ und „America“ wurden schwungvoll umgesetzt. Die Zuschauer waren begeistert und feierten zum Schluss auch das Ehepaar Dittrich – allen voran Inhaberin Anna-Maria Dittrich-Sztolyka – als die verantwortlichen Organisatoren.

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