Insolvenz

Galladé-Nachfolger PZW meldet Insolvenz an

Das Press- und Zerspanungswerk PZW hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen war 2010 aus der ebenfalls insolventen Firma Galladé hervorgegangen.

Das Press- und Zerspanungswerk PZW hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen war 2010 aus der ebenfalls insolventen Firma Galladé hervorgegangen.

Foto: Fischer

Witten.   Das „Press- und Zerspanungswerk Witten“ (PZW) ist zahlungsunfähig. Eine Kanzlei verwaltet ab sofort das Vermögen der Firma. Betrieb läuft weiter.

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Das „Press- und Zerspanungswerk Witten“ (PZW) ist zahlungsunfähig. Das teilte am gestrigen Nachmittag die vom Amtsgericht Bochum zum Insolvenzverwalter bestellte Kanzlei „White & Case“ mit. Sie verwaltet seit dem 10. August das Vermögen des Unternehmens.

In einem ersten Schritt habe man die Zahlung der rückständigen Löhne der Mitarbeiter organisiert, heißt es seitens der Kanzlei. Derzeit arbeiten etwa 250 Mitarbeiter im Zerspanungswerk in Heven.

Insolvenzverwalter zuversichtlich

Insolvenzverwalter Markus Wischmeyer ist zuversichtlich, „dass der Geschäftsbetrieb saniert und langfristig fortgeführt werden kann“.

PZW war 2010 aus dem Automobilzulieferer Galladé hervorgegangen, der damals ebenfalls Insolvenz angemeldet hatte. Nachdem alle Mitarbeiter gekündigt wurden, übernahm die Familie Uhe, Besitzer der KMS Gesenkschmiede in Solingen, den Betrieb und stellte nach und nach Teile der Belegschaft wieder ein.

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