Kommentar

G8/G9 in Witten: Eltern haben ein Recht auf Klarheit

WAZ-Redakteurin Susanne Schild kommentiert.

Foto: WAZ

WAZ-Redakteurin Susanne Schild kommentiert. Foto: WAZ

Witten.   Die aktuelle G8/G9-Situation ist mehr als unbefriedigend. Dabei könnte eine G8-Schule ein Gewinn für Witten sein, kommentiert Susanne Schild.

Der Tag der offenen Tür an der weiterführenden Schule ist wie eine große Verkaufsshow – man präsentiert seine Schokoladenseite. Lehrer und Eltern wissen: An diesem Vormittag entscheidet sich das Kind, wo es die nächsten Jahre verbringen will. Und darum müsste bereits jetzt ein klares Bekenntnis vorliegen, ob ihm ein „Turbo-Abitur“ droht – oder nicht. Die aktuelle Situation ist mehr als unbefriedigend.


Zumal doch fast alle Beteiligten mit einer kompletten G9-Lösung für Witten rechnen. Dabei könnte eine G8-Schule für Witten ein echter Gewinn sein – das wird es sonst im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht geben. Ich glaube, dass nicht wenigen Eltern und Kindern eine verkürzte Schulzeit gefallen täte. Dieser Mut würde sicherlich belohnt.

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