Verkehr

Ev. Krankenhaus Witten hat mit Parkhaus-Neubau begonnen

Die Zahl der Parkplätze erhöht sich um ein Drittel, wenn das neue Parkhaus am Ev. Krankenhaus im September fertig ist. 174 statt bisher 127 Stellplätze stehen dann zur Verfügung.

Die Zahl der Parkplätze erhöht sich um ein Drittel, wenn das neue Parkhaus am Ev. Krankenhaus im September fertig ist. 174 statt bisher 127 Stellplätze stehen dann zur Verfügung.

Foto: Hubert Schmölzl

witten.   Es soll den Parkdruck an der Pferdebachstraße etwas nehmen, das neue Parkhaus des Ev. Krankenhauses. Und wo parken Besucher während der Bauzeit?

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Das Evangelische Krankenhaus (EvK) hat mit dem Bau eines neuen Parkhauses begonnen. Es entstehen 174 neue Stellplätze für Besucher und Patienten, vorher gab es 127. Das Parkhaus soll Mitte September fertig werden, Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro.

Es wird dort gebaut, wo bisher der Besucherparkplatz war. Gäste können ihre Autos während der Bauzeit auf dem früheren Mitarbeiterparkplatz abstellen. Die Einfahrt bleibt dieselbe. Der Parkdruck an der Pferdebachstraße ist groß.

Zum einen liegt das an steigenden Patientenzahlen, in der näheren Umgebung sind laut EvK aber auch einige Parkplätze weggefallen – sei es durch die neue Bebauung oder Schaffung einer Anwohnerparkzone. „Das hat die Situation zusätzlich verschärft“, sagt Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter.

Parkgebühren werden nicht erhöht

Das neue Parkhaus entsteht in sogenannter Stahlskelettbauweise und wird mit farbigen Sichtelementen versehen. Es bekommt sechs halbe Geschosse. Es werde Wert auf eine offene, transparente Bauweise gelegt, die das Parkhaus weniger kompakt aussehen lässt., so die Klinik Die Parkgebühren bleiben mit einem Euro pro Stunde und einer Tagesgebühr von maximal sechs Euro konstant.

Stellplatz- und Fahrbahnbreiten werden den Nutzern laut EvK „komfortable Bewegungsfreiheit“ bieten. Der Haupttreppenturm mit behindertengerechtem Aufzug werde so ausgerichtet, dass ein schneller Zugang zum Krankenhaus gewährleistet sei.

Die Erdarbeiten zur Vorbereitung des Baugrundes auf dem früheren Besucherparkplatz haben bereits vor zwei Monaten begonnen. Um eine ausreichende Tragfähigkeit zu gewährleisten, wurde der Untergrund im „Rüttelstopfverfahren“ verdichtet. Dabei wurden insgesamt 165 Schottersäulen bis zu sechs Meter tief in den Boden eingelassen.

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