Rüdinghausen

Erlenbruch soll vor Weihnachten fertig werden

Baustelle Erlenbruch: Die Durchfahrt ist nur vorübergehend freigegeben.Foto:Nitsche

Baustelle Erlenbruch: Die Durchfahrt ist nur vorübergehend freigegeben.Foto:Nitsche

Witten.   Die neue Asphaltdecke war eigentlich schon für Mitte Oktober geplant. Der Baufirma fehlten aber wegen Urlaub und Krankheit Leute.

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Weil zu viele Mitarbeiter der Baufirma krank oder in Urlaub sind, hat sich auf der Baustelle im Erlenbruch wochenlang nichts getan, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Die Straßenbauarbeiten sollen jetzt am Donnerstag (16.11.) fortgesetzt werden und bis Weihnachten beendet sein – wenn das Wetter mitspielt.

Mit einem dürren Dreizeiler hatte die Stadt Mitte September auf die Vollsperrung und die Umleitung hingewiesen, die bis zum 13. Oktober dauern sollten. Die Auswirkungen sind gravierend: Der ganze Verkehr verlagerte sich vom gesperrten Erlenbruch auf den Schneer Weg, die zweite Nord-Süd-Verbindung in Rüdinghausen. Er ist offiziell als Umleitung ausgeschildert. Die Nerven der Anwohner sind schon zu normalen Zeiten strapaziert. „Morgens, wenn die Schule anfängt, und nachmittags ab vier rasen hier auch sonst schon viele durch“, sagt Margit Engelen. Auch viele Lieferwagenfahrer benutzten den schmalen Schneer Weg gerne als Hauptstrecke, obwohl er offiziell nur eine Verbindung innerhalb eines Ortsteils sei. Auf der Baustelle am Erlenbruch sei jetzt aber seit Wochen gar nichts passiert. Sie habe versucht, sich kundig zu machen, so Engelen. Im städtischen Baustellenregister im Internet habe sie aber keinen Hinweis gefunden.

Stadtsprecherin räumt Mängel beim Internet-Auftritt ein

Stadtsprecherin Lena Kücük bestätigt, dass die ursprüngliche Pressemeldung nicht aktualisiert wurde. Außerdem sei sie nicht mit der Baustellen-Texte-Übersicht verlinkt worden. „Das tut mir sehr leid, das sollte natürlich nicht sein.“ Auch zeige die Baustellenkarte auf witten.de nur eine unvollständige Zahl der Baustellen, „weil wir hier gerade technisch umstrukturieren“.

Um die Baustelle selbst hätten sich die Kollegen vom Tiefbauamt intensiv bemüht. Kurz nach dem Abfräsen des Asphalts habe dort „keine weitere Bautätigkeit mehr stattgefunden“. Auf Nachfrage habe die Firma mitgeteilt, dass aufgrund hohen Krankenstandes und urlaubsbedingt keine Straßenbau-Kolonne zur Verfügung stehe. Um den Anliegern unnötige Umwege zu ersparen, habe man die Vollsperrung vorübergehend aufgehoben, das Tempo wegen der abgefrästen Fahrbahn aber auf 10 km/h begrenzt. Die Firma habe am Montag (13.11.) per E-Mail angekündigt, dass sie die Straßenbauarbeiten am Donnerstag (16.11.) fortsetzen werde.

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