Ein Postbote aus Annen leistete Widerstand gegen den Krieg

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Der Freundschaftsverein Tczew-Witten lädt am Dienstag, 30. August, um 19 Uhr zu einem Vortrag des Historikers und Autors Ralph Klein in den Veranstaltungsraum des bosnischen Kulturzentrums in der Breite Straße 5 ein.

Das Thema des Abends ist der persönliche Widerstand eines Witteners gegen den Krieg des nationalsozialistischen Deutschlands gegen Polen, der am 1. September 1939 begonnen wurde. Der Referent wird die Bedingungen des Lebens in Witten im Jahre 1939 veranschaulichen. Die politische Opposition gegen das Regime der Nationalsozialisten war seit 1933 durch Verfolgung und Mord zum Schweigen gebracht worden. Oppositionelle Parteien und die Gewerkschaften waren zerschlagen, Vereine und Verbände zwangsweise aufgelöst oder gleichgeschaltet worden. Und in der Zeit, als die Opposition tot oder in den Konzentrationslagern und Zuchthäusern weggesperrt war, erschienen in Witten plötzlich Aufrufe gegen den verbrecherischen Krieg in Polen. Nur durch Zufall gelang es der Geheimen Staatspolizei, herauszufinden, dass es eine einzelne Person war, ein Postbote aus Annen, der hinter der Aktion gestanden hatte.

Der Referent möchte anhand des Schicksals von jenem Bürger, Erich Scheer, dazu einladen, darüber zu sprechen, wie Kriege verhindert werden können. Nach dem Bericht im Mai über Wilm Hosenfeld ist dies die zweite Veranstaltung zum Thema Widerstand. Die Reihe wird im November mit dem Film über Georg Elser abgeschlossen.

Weitere Informationen gibt es unter: tczew-witten.de

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