Volkstrauertag

Ehrenmal: Im Herbst noch keine zusätzlichen Öffnungszeiten

Das Ehrenmal an der Bommerholzer Straße in Witten soll bald wieder öfter zugänglich sein.-

Das Ehrenmal an der Bommerholzer Straße in Witten soll bald wieder öfter zugänglich sein.-

Foto: WALTER FISCHER / FUNKE FOTO SERVICES

Witten.  Das durch Vandalismus beschädigte Ehrenmal in Witten-Herbede wird spätestens im Sommer 2020 wieder öfter zugänglich sein. Die SPD freut sich.

Spätestens im Sommer nächsten Jahres soll das eingezäunte Ehrenmal in Witten-Herbede wieder häufiger für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Das gab die SPD-Fraktion nach einem Gespräch mit dem Kämmerer bekannt.

Mit einem öffentlichen Aufruf hatten Fraktionschef Uwe Rath und SPD-Ratsherr Klaus Pranskuweit nach Klagen aus der Bevölkerung Mitstreiter gesucht, die öfter ein Auge auf die Gedenkstätte werfen, Missstände melden und sie vor allem nicht nur nicht nur am Volkstrauertag und nach Terminabsprache öffnen. Immer wieder hat es Vandalismus gegeben. Deshalb wurde das Gelände eingezäunt. Auf den Aufruf der SPD hin meldeten sich Vertreter Herbeder Vereine und interessierte Nachbarn, denen das Gelände am Herzen liegt und die sich kümmern wollen. „Ihnen gebührt großer Dank für diese Bereitschaft“, sagt Uwe Rath.

Fördergelder für Instandsetzung des Ehrenmals in Witten-Herbede sind beantragt

Die SPD-Fraktion hat diese Rückmeldungen an Kämmerer Matthias Kleinschmidt weitergeleitet. Daraufhin fand ein Sondierungsgespräch statt, woraufhin eine erste zusätzliche Öffnungszeit im Herbst möglich schien. Dieser Termin wurde jetzt noch etwas nach hinten geschoben, da die Stadt laut SPD erst noch einige Stolperfallen für die Besucher beseitigen will. Die für die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten nötigen Fördermittel (60.000 Euro) seien aber beantragt und mit einer weiteren langen Verzögerung nicht zu rechnen. „Die erste Sonderöffnungszeit muss im Stadtteil gefeiert werden“, freuen sich die Genossen.

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