Festival

„Bunte Vielfalt“ heißt das neue Fest vorm Wittener Rathaus

Sie haben das „Bunte-Vielfalt“-Fest organisiert: Nina Leuschner (Stabstelle Integration und Städtepartnerschaften, v.li.), Jürgen Jeremia Lechelt (Ethiopia Witten), Beate Telgheder (TN Blindenverein), Lieselotte Dannert (Partnerschaftsverein) und Thomas Schmidt (Stadtmarketing).

Sie haben das „Bunte-Vielfalt“-Fest organisiert: Nina Leuschner (Stabstelle Integration und Städtepartnerschaften, v.li.), Jürgen Jeremia Lechelt (Ethiopia Witten), Beate Telgheder (TN Blindenverein), Lieselotte Dannert (Partnerschaftsverein) und Thomas Schmidt (Stadtmarketing).

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Witten.  Wittens „Bunte Vielfalt“ zeigt sich erstmals bei dem gleichnamigen Fest am Rathaus. Es gibt Musik, Essen und Fußball aus einer neuen Perspektive.

Der Rathausplatz soll bunter werden – zumindest für einen Tag. Mit einem vielseitigen Programm lädt der Partnerschaftsverein Witten am Samstag, 14. September, erstmals zu dem Festival „Bunte Vielfalt in Witten“ ein. Mehr als 20 Organisationen und Vereine stellen das Fest auf die Beine.

Nach der Eröffnung durch die Bürgermeisterin um 11 Uhr rockt die Jazzband „Oneworld Orchester“ die Bühne. Danach zeigt die Tanztheatergruppe „Abrakadabra“, was sie kann. Zwischendurch wird Blindenfußball gespielt. Der Bahai-Chor „Klanglichter“ tritt auf, die Band „Time X“ und zum Abschluss lassen es die Folk-Punker von „Wavelandgang“ um 18.45 Uhr krachen.

Festival ist nicht zu verwechseln mit der Veranstaltung „Witten ist bunt“

Das Ganze ist nicht zu verwechseln mit „Witten ist bunt“. Dieses Festival, das bisher 2017 und fast zeitgleich zum jetzigen Vielfalt-Fest 2018 stattfand, haben andere Initiatoren ins Leben gerufen. Es hat auch ein anderes Programm. „Bunte Vielfalt“ will die Stadt in all ihren Facetten präsentieren. „Da wundert man sich schon mal, welche Initiativen es hier alle gibt, die man selber noch nicht kannte“, sagt Lilo Dannert vom Partnerschaftsverein. Es stellen sich Vereine wie Etiopia Witten, die Initiative San Carlos oder der deutsch-georgische Kulturverein „Kolchis“ vor.

Das Festival sei nicht politisch geprägt, betonen die Veranstalter. Es wolle die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse in der Stadt präsentieren. Die Idee dazu entstand, weil der „Partnerschafts-Flohmarkt“ auf dem Ostermanngelände inzwischen nicht mehr den gewünschten Anklang gefunden hat. Deswegen wurde nach einem neuen Format gesucht, das möglichst alle Wittener begeistern könnte. Das jedenfalls wünschen sich die Organisatoren.

Neues Format löst den Partnerschaftsflohmarkt auf dem Ostermanngelände ab

Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter, angesagt ist ein Mix aus Wolken und Sonne. Es gibt auch einzelne überdachte Attraktionen. Hüpfburg, Ballonfee und ein Karussell sollen unter anderem die kleinen Besucher ansprechen.

Und was wäre so ein Fest, ohne die breite kulinarische Palette dieser Stadt zu zeigen? An den Ständen gibt’s Köstlichkeiten aus aller Welt. Der „Alte Fritz“, sprich die Wabe, serviert syrisches Essen, die Pestalozzischule würzt mexikanisch nach und die gute alte Currywurst darf natürlich auch nicht fehlen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben