Kommentar

Brücken-Neubau in Witten-Herbede: Auf einmal tut sich was

Redakteurin Susanne Schild kommentiert den Brücken-Neubau in Witten-Herbede.

Redakteurin Susanne Schild kommentiert den Brücken-Neubau in Witten-Herbede.

Foto: Nitsche / WAZ

Witten.  Kurz vor der Bürgermeister-Stichwahl in Witten kann die CDU einen Erfolg verbuchen - die verkürzte Vollsperrung der Ruhrbrücken. Ein Kommentar.

Seit 2018 kämpfen die Herbeder gegen die Pläne für die maroden Ruhrbrücken. Viele ärgerten sich darüber, dass der Landesbetrieb kaum Diskussionen über alternative Neubaumöglichkeiten zuließ. Dabei gab es diese, die Initiative rund um Arne Meinshausen, Dieter Boele und Heiner Knährich hatte sie aufgelistet. Doch Straßen NRW ist es in dieser Zeit nicht gelungen, die Bürger von den Vorteilen zu überzeugen, wenn man die Brücke in einem Rutsch neu baut. Zwar hätte es keinen Ersatz in dieser Zeit gegeben, dafür wären Kosten und Bauzeit geringer ausgefallen.

Fast hätte man nicht mehr geglaubt, dass jemals Bewegung in diese Diskussion kommt. Letztlich ist es eine CDU-Ratsfrau, die ihre guten Kontakte ins CDU-geführte Landesministerium nutzt. Wundert es eigentlich, dass diese Entscheidung so wenige Tage vor der Wittener Bürgermeister-Stichwahl kommt?

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