Neujahrsvarieté

Artisten aus aller Welt verzaubern das Wittener Publikum

Als wäre es federleicht: Das Duo Synergy zeigte beim 1. Wittener Neujahrsvarieté im Saalbau eindrucksvolle Kraftakrobatik..

Foto: Joachim Hänisch

Als wäre es federleicht: Das Duo Synergy zeigte beim 1. Wittener Neujahrsvarieté im Saalbau eindrucksvolle Kraftakrobatik.. Foto: Joachim Hänisch

Witten.   Gastgeber Erasmus Stein und seine Gäste überzeugen beim ersten Wittener Neujahrsvarieté mit der Mischung aus Magie und Körperbeherrschung.

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Vor vielen Jahren stand Gastgeber und Comedian Erasmus Stein das erste Mal im Saalbau vor dem Publikum, als kleiner Junge im roten Gummibärchen-Kostüm. Am Samstagabend präsentierte er sich in einem eleganten Anzug gut gelaunt auf der Bühne. Mit seinen Zaubertricks, die mit viel Humor vorgetragen wurden, brachte er das Publikum nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Lachen – und präsentierte zugleich internationale Artisten bei seinem ersten Wittener Neujahrsvarieté.

Mit den Worten „die einzige Frau, der Ringe um den Bauch stehen“, begrüßte der Moderator die erste Künstlerin Andrea Engler. Sie verzauberte das Publikum, indem sie zum Rhythmus der Musik silberne Hula-Hoop-Reifen gekonnt um ihren Körper in Schwung versetzte. Andrea Engler brachte das Hula-Hoop-Schwingen auf ein komplett neues Level. Ob auf einem Bein, mit drei oder sogar vier Reifen gleichzeitig um Hals, Beine, Arme und Bauch, keine Herausforderung war für die Artistin zu hoch.

Die Diabolos wirbelten leuchtend in der Luft

Auch Axel S. versetze das Publikum mit seinen Diabolos zurück in die Kindheit. Ein Diabolo reichte ihm jedoch nicht, er schaffte es sogar, mit dreien fantastische Jonglagen zu präsentieren. Der Künstler wirbelte die Diabolos so schnell in der Luft herum, dass man gar nicht folgen konnte. Belohnt wurde er vom Publikum mit großem Applaus. Als es plötzlich dunkel auf der Bühne wurde, entstand ein magisches Bild um Axel S.: Die Diabolos wirbelten leuchtend in der Luft.

Das Duo Synergy hingegen brachte Strandatmosphäre auf die Bühne. Die zwei Beach Boys aus Südafrika erinnerten mit roten Badehosen und Sonnenbrillen an eine Szene aus der Serie Baywatch. Doch der erste Schein trog, denn schnell zeigten die beiden muskelbepackten Männer einen akrobatischen Kraftakt. Als wäre es federleicht, hoben sie sich gegenseitig in die Lüfte.

Mr. van Dee kämpft mit den Tücken des Geräts

Im siebziger Jahre Outfit hatte der Kunstturner Mr. van Dee an den römischen Ringen mit den Tücken des Geräts zu kämpfen. Mit Hilfe einer Assistentin aus dem Publikum schaffte er es, die Höhe zu den Ringen zu überwinden, um dann mit Kraft und Geschick das Publikum von seinem Talent zu überzeugen.

Zum Ende des Abends zeigte Publikumsliebling Andrea Engler noch einmal ihr Können. Diesmal hoch in der Luft und mit Hilfe von zwei roten Tüchern. Federleicht und kraftvoll stürzte sie sich kopfüber in die Tiefe der Bühne, um danach sofort wieder nach oben zu schweben. Wie eine Ballerina drehte sie Pirouetten in der Luft und machte einen Spagat zwischen den Tüchern in luftiger Höhe.

Das Publikum war von dem Abend begeistert und spendete reichlich Applaus.

>>>FORTSETZUNG FOLGT 2019

Ausverkauft war das erste Neujahrsvarieté zwar nicht, aber doch gut besucht.

Wem es gefallen hat, der kann sich freuen: Erasmus Stein verkündete noch am Abend, dass das Neujahrsvarieté am 12. Januar 2019 in die zweite Runde geht, dann mit neuen internationalen Künstlern. Der Vorverkauf startet im Februar.

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