Witten. Ihre erste Klassenfahrt vermasselte Corona, die zweite der Warnstreik der Bahn. Doch die Achtklässler eines Wittener Gymnasiums konnten abreisen.

„Wenn die Türen vom Bus gleich zugehen, ist alles gut.“ Daniel Brechmann ist die Erleichterung am Montagmorgen anzumerken. Denn hinter dem Klassenlehrer liegen chaotische Tage. Die Klassenfahrt seiner 8a vom Wittener Ruhr-Gymnasium nach Freiburg war lange geplant, die Zugtickets längst gebucht. Bis der angekündigte Warnstreik im öffentlichen Dienst, an dem sich auch die Deutsche Bahn beteiligt, die Reiseplanung auf den Kopf stellte.