Foto-Rätsel

Als Burg Hardenstein noch heile war

„Ansicht von einer Höhe bei Herbede nach dem Hause Hardenstein“: Radierung von J.C. Huber und D. Berger um 1775 (Ausschnitt). Sie gehört zur Sammlung des Museums der Grafschaft Mark, Altena (Inventar Nr. B 2137a).Foto für Witten: Burg Hardenstein     

„Ansicht von einer Höhe bei Herbede nach dem Hause Hardenstein“: Radierung von J.C. Huber und D. Berger um 1775 (Ausschnitt). Sie gehört zur Sammlung des Museums der Grafschaft Mark, Altena (Inventar Nr. B 2137a).Foto für Witten: Burg Hardenstein     

Foto: entnommen aus Hans Dieter Radke, Heinrich Schoppmeyer: Burg Hardenstein

Witten.   Um Ruine Hardenstein ranken sich viele Geschichten. Sie war und ist ein Ziel für Spaziergänger und Verliebte – aber leider auch für Vandalen.

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Von der R u i n e Hardenstein gibt es ungezählte Aufnahmen. Die äußerlich noch intakte Burg hat kein lebender Wittener mehr erlebt, trotzdem haben viele sie auf der Radierung aus dem 18. Jahrhundert erkannt. Für die Rätselfüchse war sie ein „gefundenes Fressen“.


Das Foto zeigt die Burg Hardenstein noch im heilen Zustand. Auf dem unteren Bereich des Bildes sind heute die Schleuse und das Schleusenwärterhaus, welches zum Glück wieder aufgebaut wurde. Rainer Kracht


Burg war beinahe uneinnehmbar

Das Bild zeigt die Burg Hardenstein, wie sie einst war! Eine prächtige Festung, die man nicht so schnell einnehmen konnte! Schade, dass sie heute so verfallen ist! Michael Röder


Der Sage nach soll dort der unsichtbare Zwergkönig Goldemar gehaust haben. Ich habe 1997 eine Arbeit für die Schule darüber geschrieben. Im Sommer machen wir mit den größeren Kindern unseres Kindergartens gerne einen Ausflug dorthin. Britta Augustin

Zwergenkönig ist in Herbede verewigt

Das Gemälde zeigt die Burg Hardenstein, die als Ruine Hardenstein im romantischen Ruhrtal noch immer zu besuchen ist. Besonders stimmungsvoll ist sie, wenn der Dampfzug dort vorbei fährt. In der Meesmannstraße in Herbede kann man den Zwerg Goldemar als Skulptur ebenfalls noch besuchen. Christina Wildvang


Da ich meine Kindheit und Jugend in Vormholz verbracht habe, gibt es viele Erinnerungen an die Ruine. Oft bin ich alleine oder mit Freunden durch die Wälder gestreift. Häufig war das Ziel die Ruine. Ich habe unheimlich gerne auf der Mauer gesessen und nachgedacht oder mich mit meinem Freund dort getroffen. Die größte Herausforderung war allerdings, sich platt an die Wand gedrückt auf dem schmalen Steg in Richtung Turm zu bewegen. Dieser Ort direkt an der Ruhr hat mich schon immer magisch angezogen. Katrin Goldammer

An der Burg wurden Fotos verkauft

Ich erinnerte mich an einen Ausflug, den ich als Neunjährige 1956 mit einer Gruppe dorthin gemacht habe. Da ich damals schon Ansichtskarten gesammelt habe, wollte ich auch von der Ruine eine Karte haben.

So verkaufte man dort auf dem Gelände Fotos mit Aufdruck auf der Rückseite RUINE HARDENSTEIN, die ich jetzt in meiner Witten-Sammlung wiedergefunden habe. Vielleicht kommt jemandem das „Burgfräulein“ bekannt vor? Obwohl ich zweimal jährlich in Witten bin, habe ich es bisher nicht geschafft, mir die Burg Hardenstein noch einmal anzusehen. Ab jetzt steht sie auf meiner To-do-Liste. Viele Grüße aus Südhessen nach Witten. Ute Rothstein


Ich erinnere mich an meine Kindheit, in der meine Eltern mich oft auf Spaziergänge hierhin mitgenommen haben. Sebastian Kopietz


Die Ruine Hardenstein war und ist seit Generationen für viele Wittener ein beliebtes Ausflugsziel. Monika Bruchsteiner


Immer wieder schön zu besuchen . . . nach einer Radtour.
Heiko Kaminski


Burgfreunde leisten tolle Arbeit

Die Ruine ist ein Highlight für jeden Fotofreund. Auch Wanderer, Fahrradfahrer, Eisenbahnfans und Wassersportler finden an diesem tollen Aussichtspunkt Gefallen. Sehr schade, dass der Vandalismus immer mehr zunimmt. Um so bemerkenswerter jedoch, mit welcher Akribie und Ausdauer die Burgfreunde sich dort engagieren und die Ruine in so einen tollen Zustand versetzt haben. Ich kenne die Ruine selbst noch aus den 60er Jahren, in denen ich dort als Jugendlicher oft gespielt hatte. Sie bot in dieser Zeit eher einen traurigen Anblick für jeden, der dort entlang ging. Manfred Schwandt

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