Wolfsverdacht

Verdacht auf Wolf: Erneut zwei Schafe in Schermbeck gerissen

Eines der am Sonntag gerissenen Kamerunschafe in Schermbeck.  

Eines der am Sonntag gerissenen Kamerunschafe in Schermbeck.  

Foto: Vornbrock

Schermbeck.  Möglicherweise hat die Wölfin in Schermbeck erneut zugeschlagen. Am Sonntag wurden zwei Schafe in Gahlen auf dem Heisterkamp gerissen.

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Wieder wurden Schafe gerissen, dieses Mal am Sonntag in Gahlen auf dem Heisterkamp. Zwei Kamerunschafe lagen mit Kehlbiss und angefressenen Keulen auf der Weide.

Zaun aufgerüstet

Der Schafhalter hatte bereits im vergangenen Jahr Probleme mit dem Wolf und rüstete dann seinen Zaun auf: Wildgatterzaun, Stacheldraht und Elektrolitze, dazu ein Untergrabeschutz als äußere Zäunung, berichtet Schäferkollege Eckhard Vornbrock.

Innere und äußere Umzäunung

Innerhalb dieser Zäunung sei die eigentliche Weide, die in ähnlicher Weise mit 1,20 Meter Elektrozaun und Wildgatter zusätzlich geschützt. Vornbrock fordert, dass die Politik jetzt handelt.

Zuletzt hatte das Lanuv bestätigt, dass im Juni sechs Schafe von einem Wolf in Hünxe gerissen worden. Auch in Hünxe war es vor wenigen Tagen zu Schafsrissen gekommen, Schäfer Kurt Opriel vermutet den Wolf als Verursacher.

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