SPD Wesel

Wesels SPD gibt sich selbstbewusst und optimistisch

Ludger Hovest bleibt Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Wesel. Er sieht seine Weseler SPD deutlich besser aufgestellt als die Genossen im Bund.

Ludger Hovest bleibt Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Wesel. Er sieht seine Weseler SPD deutlich besser aufgestellt als die Genossen im Bund.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Wesel.   SPD Stadtverbandsvorsitzender Ludger Hovest zeigt sich nach seiner Wiederwahl kämpferisch.

Wesels Sozialdemokraten setzen für weitere zwei Jahre auf Ludger Hovest als Vorsitzenden des Stadtverbandes. Hovest erhielt auf der Jahreshauptversammlung 56 Ja-Stimmen von den Delegierten aus den Ortsverbänden.

Zwei Delegierte stimmten gegen den langjährigen Vorsitzenden, der für die SPD seit 1985 an der Spitze steht.

Drei stellvertretende im Vorstand

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Wolfgang Spychalski und Patrick te Paß gewählt. Als dritte Stellvertreterin für Hovest komplettiert Ulla Hornemann das Trio. Auch bei den weiteren Wahlen gab es klare Zustimmung für die Kandidaten. Schriftführer ist Felix Stephan und das Amt als Kassierer ging mit allen Stimmen wieder an Helmut Trittmacher.

SPD sieht sich als Weselpartei

Der informierte auch kurz über Ausgaben und Einnahmen sowie den aktuellen Kassenstand des SPD-Stadtverbands, der sich zurzeit auf rund 177.000 Euro beläuft. Vor den Wahlgängen hatte Hovest in einer betont selbstbewussten Rede das klare Profil der SPD in Wesel hervorgehoben. „Ich bin stolz sagen zu können, dass die SPD die Weselpartei ist“, so Hovest und ergänzte: „Die SPD in Wesel hört auf die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger. Wir setzen diese Bürgerwünsche entscheidungsstark in Politik um und Handeln für die Menschen!“

Erkennbare Konturen

Mit dieser Vorgehensweise sei die SPD zu Recht in und für Wesel schon lange erfolgreich, sagte Hovest. Er füllte sein Statement mit Beispielen aus den Bereichen Schule und Bildung (Schaffung einer zweiten Gesamtschule in Wesel), Kinderbetreuung (Schaffung von ausreichend vielen Kita- / U3-Plätzen) und Finanzen (keine Erhöhung der Steuern und Abgaben).

Nicht ohne die gute Arbeit der Bürgermeisterin zu loben, freute sich Hovest über die teilweise hart erkämpften Erfolge seiner Partei für die Hansestadt.

„Wesel ist erstklassig“, nutzte der langjährige Stadtverbandsvorsitzende als Slogan für die auch zukünftig, selbstbewusste, politische Arbeit der SPD in vor Ort. Als wichtige Zukunftsprojekte und Zukunftsthemen machte Hovest die Schaffung neuer Gewerbegebiete, den Gewerberaum Hafen / Delta-Port und die Infrastruktur (Süd-Umgehung / Lärmschutz Betuwe-Linie) aus. Gegen die RVR-Pläne zur Auskiesung von Flächen in Lackhausen und Obrighoven kündigte er politische Kampfbereitschaft an und benannte konkrete Alternativen mit Mehrwert für die Region, die Umwelt und die Wirtschaft (Vahnum und Pettenkaul).

Kampf um den Bauverein gewonnen

Beim Kampf für den Erhalt des Bauvereins habe sich die Hartnäckigkeit letztendlich ausgezahlt. Das brachte dem alten und neuen Stadtverbandsvorsitzenden der SPD Applaus der Delegierten ein. Anders als die SPD im Bund habe die SPD in Wesel klar erkennbare Konturen, kompetentes Personal, vorzeigbare Erfolge und eine politische Agenda, die sich an den Lebensrealitäten und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger orientiere, meinte Hovest und stellte klar: „Wir wollen die nächsten Wahlen in Wesel gewinnen und mit einer möglichst starken SPD-Fraktion im Rat der Stadt die Arbeit der

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