Vorwürfe

Wesel: St. Ulrich informiert über die Missbrauchsvorwürfe

Gegen einen inzwischen verstorbenen Pfarrer, der 1983 nach St. Peter Büderich kam, sind Missbrauchsvorwürfe erhoben worden.

Gegen einen inzwischen verstorbenen Pfarrer, der 1983 nach St. Peter Büderich kam, sind Missbrauchsvorwürfe erhoben worden.

Foto: Hans Blossey

Wesel.   Die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eines verstorbenen Pfarrer der Gemeinde St. Peter Büderich sind am 23. Mai Thema eines Infoabends.

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Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs richten sich – wie berichtet – gegen den im vorigen Jahr verstorbenen ehemaligen Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Peter in Büderich, der von 1983 bis 2003 dort tätig war. Von 1995 bis 2003 war er Pfarrverwalter in der damaligen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Ginderich.

„Die Nachricht über den Vorwurf wird sicherlich einige Erschütterung auslösen und viele werden den Wunsch nach Information, Klärung und Gespräch haben“, erklärt Büderichs Pfarrer Dietmar Heshe. Aus diesem Grund lädt er nun die Mitglieder der Kirchengemeinde zu einem Gesprächsabend kommenden am Donnerstag, 23. Mai, um 19 Uhr ins Pfarrheim St. Peter, Pastor-Bergmann-Straße in Büderich ein.

Seelsorge und Bistum vor Ort

An diesem Abend werden neben Mitgliedern des Seelsorgeteams auch Vertreter des Bistums Münster anwesend sein. „Das, was geschehen ist, können wir nicht ungeschehen und wieder gut machen. Aber vielleicht können wir informieren, hören und da, wo es möglich ist, auch helfen. Das sind wir vor allem den unmittelbar Betroffenen schuldig“, so der Pastor.

Wer Gesprächsbedarf hat, aber nicht zum Gesprächsabend am 23. Mai kommen möchte, kann sich an Pastoralreferentin Katharina van Meegeren ( 02802–80028019), die Präventionsbeauftragte Christel Spitz-Güdden ( 02802-8072762) oder auch Pfarrer Dietmar Heshe (02802–800 280 - 10) wenden.

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