Ehrung

Wertschätzung und Auszeichnung fürs Ehrenamt in Wesel

Hermann-Josef Schulte (rechts) war einer der Preiträger 2017.

Hermann-Josef Schulte (rechts) war einer der Preiträger 2017.

Foto: Erwin Pottgiesser / FFS

Wesel.  Die Stadt verleiht wieder zehn Ehrenamtspreise und vergibt außerdem auf Antrag die Ehrenamtskarte des Landes NRW.

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„Uns ist wichtig, den ehrenamtlich Tätigen Wertschätzung entgegenzubringen“, sagt Ulrike Westkamp. Die Bürgermeisterin bezeichnet das Ehrenamt als „unverzichtbaren Bestandteil“ Wesels und verweist auf die unterschiedlichsten Bereiche wie Sport, Kultur, Soziales, Kirchliches oder auch Seniorenarbeit.

In zweierlei Hinsicht belohnt die Stadt Wesel ehrenamtlichen Einsatz auf dem Gebiet der Hansestadt: Einerseits wird am Samstag, 7. Dezember, zum siebten Mal der Ehrenamtspreis verliehen, anderseits kommen besonders fleißige Helfer in den Genuss der NRW-Ehrenamtskarte, mit der landesweit zahlreiche Vergünstigungen verbunden sind.

Um den städtischen Ehrenamtspreis zu erhalten, müssen die Kandidaten bis zum 20. September bei der Stadt Wesel vorgeschlagen werden. Ausgezeichnet werden Personen, Gruppen oder Vereine, die sich freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl schon seit mindestens drei Jahren und auf dem Gebiet der Stadt Wesel engagieren.

Aus vielen verschiedensten Tätigkeit-Bereichen

„Eigenvorschläge sind nicht zulässig, Gruppen und Vereine dürfen aber gerne Personen aus ihren eigenen Reihen vorschlagen“, ergänzt Westkamp, die betont, dass „viele Ehrenamtliche auch im Hintergrund, im Verborgenen tätig sind“. Auch in den vergangenen Jahren wurden unter anderem Ehrenamtler ausgezeichnet, die etwa eine ältere Frau in einem Altenheim betreuen oder am Auesee die Natur von Unrat befreien.

Aus den verschiedensten Tätigkeit-Bereichen und den verschiedensten Ortsteilen suche die Jury letztlich Preisträger aus, ergänzt Johannes Schürmann, Vize-Vorsitzender des Seniorenbeirats und Jurymitglied. Er bittet: „Bürger sollten die Augen offen halten und Vorschläge einreichen.“ Ansprechpartnerin bei der Stadt Wesel ist Kerstin Clarendahl (
0281-203-2212, per Mail: kerstin.clarendahl@wesel.de)

.

Um in den Genuss der Ehrenamtskarte des Landes NRW zu kommen, muss ein Engagement von mindestens fünf Stunden wöchentlich oder 250 Stunden jährlich über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren nachgewiesen werden.

Einsatz von ehrenamtlich Engagierten

Auch hier der Hintergrund: Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung. Deshalb hat die nordrhein-westfälische Landesregierung zusammen mit Städten, Kreisen und Gemeinden des Landes eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt.

Die Ehrenamtskarte ist Ausdruck der Wertschätzung für den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürgern und verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen.

Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen.

Partner des Landes sind Kommunen, denn Ehrenamt findet vor Ort statt.

Mit der Ehrenamtskarte können Angebote in verschiedenen Landes- und kommunalen Einrichtungen vergünstigt wahrgenommen werden, sie gilt aber auch für Angebote von Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Sport. Sie alle machen mit, den Einsatz von ehrenamtlich Engagierten öffentlich zu würdigen.

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