Konzert

Trio präsentiert Songs der Legenden in Schermbeck

Die „Rat Pack“-Show in Schermbeck erntet viel Begeisterung.

Die „Rat Pack“-Show in Schermbeck erntet viel Begeisterung.

Foto: Markus Joosten / FFS

Gelungene „Rat-Pack“-Show als Auftaktveranstaltung der „Schermbecker Kulturhelden“ mit Liedern von Dean Martin, Frank Sinatra und Sammy Davis jr.

Schermbeck. „Meine Güte war das gut“, und „Sowas in Schermbeck,“ oder „Marcell kann’s einfach.“ So und ähnlich lauteten begeisterte Kommentare am Ende der Auftaktveranstaltung der Kulturstiftung „Schermbecker Landhelden“ am Freitagabend im Rathaus. Zwar nicht ausverkauft, aber heftig umjubelt war die „Rat Pack“-Show mit Nigel Casey als Dean Martin, Henrik Wager als Frank Sinatra und Kevin Weatherspoon als Sammy Davis jr. Begleitet wurde das Trio von einer Band um Kenny Stewart.

In seiner Begrüßung machte der Vorsitzende der Kulturstiftung, Marcell Oppenberg, das Publikum gleich zum Landhelden der Woche, weil es sich für Swing und gegen den Grillabend entschieden hatte. Der temperamentvolle Einstieg in das kurzweilige Programm, gewürzt mit kurzen Plaudereien der drei Sänger, ließ keine Wünsche offen. Souverän und mit lässiger Eleganz sowie stimmgewaltig führten die drei Künstler mit Charme und Witz ihr Publikum in die glamouröse Ära der 60er Jahre. Dean, Frank und Sammy jr. sangen vom Glück im Spiel und vom Pech in der Liebe.

Der Funke sprang schon in der ersten Minute über

Sie ließen den Sound in die Beine fahren oder jagten mit „My Way“ oder „Something stupid“ süße Gänsehautschauer über den Rücken. Stets mit einem Augenzwinkern, spritzig und musikalisch bis in die Zehenspitzen wurde auf der Bühne agiert. Bei vielen populären Songs wie „Everybody loves somebody“ von Dean Martin oder „Me and my shadow“ sprang schon nach den ersten Minuten der Funke über. Als weiteren Gast durften die Zuschauer Arminia Adams begrüßen.

Sie trällerte – im hautengen blauen Kleid und ganz Verführerin – „Something Stupid“ mit „Frank Sinatra“ und alle wippten und summten mit. Herrlich erfrischend kam auch der Part von Kevin Weatherspoon daher. Er parodierte und imitierte gesanglich und tänzerisch Michael Jackson, die Bee Gees oder „Satchmo“ Luis Armstrong so echt, dass alle begeistert waren.

„New York, New York“ erntet stehende Ovationen

Als „Candyman“ sang er sich Bonbon werfend in die Herzen der Zuhörer, wobei er unter vielen Lachern manchmal sein Ziel verfehlte. Als gegen Ende des Konzertes Frank Sinatra „My Way“ zum Besten gab, war das Publikum endgültig hingerissen. Mit dem Titel „New York, New York“ verabschiedeten sich die Künstler unter stehenden Ovationen. Ein unbeschreiblicher Abend den die Schermbecker Kulturstiftung dem Publikum geschenkt hat. Das nächste Konzert steht am 20. September an. Sarah Smith und Band spielt „You’ve got a friend“ im Begegnungszentrum des Rathauses.

Am 23. November lädt das Pindakaas Saxophon Quartett zu „Voyage“: Eine Reise durch die Jahrhunderte in die Ehemalige Reformierte Kirche. Auch das Programm für 2020 steht mittlerweile fest und wird in zirka vier Wochen veröffentlicht. „Freuen Sie sich auf vielseitige Veranstaltungen“, so Marcell Oppenberg.

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